Jetzt spricht der Landratskandidat Walch

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Siegfried Walch ist der CSU-Kandidat für die kommende Landratswahl.
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Waging - Einen wahren Erdrutsch-Sieg konnte Siegfried Walch bei der Wahl zum Landrats-Kandidaten für die CSU am Freitag erringen. Wir haben jetzt mit dem 29-Jährigen gesprochen:

Bei der Delegierten-Versammlung am Freitag in Waging konnte Siegfried Walch 95,7 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. 135 der insgesamt 141 Delegierten machten ihr Kreuz hinter seinem Namen. Bereits vor der Wahl gab es viel Lob und Anerkennung für den 29-Jährigen, unter anderem von Klaus Steiner, Alois Glück und dem amtierenden Landrat Hermann Steinmaßl. Doch was sagt Walch selbst zu seiner Nominierung? Wir haben mit ihm gesprochen:

Herr Walch, es war ein sehr deutliches Ergebnis am Freitagabend in Waging. Haben Sie damit gerechnet?

Ich war sehr perplex. Aber das Ergebnis sendet ein positives Signal nach außen und zeigt, wie eng wir bei der CSU zusammenstehen.

Wie hat es sich angefühlt, von gestandenen Politikern wie Klaus Steiner, Alois Glück und Hermann Steinmaßl so mit Lob überschüttet zu werden?

So viel Unterstützung tut natürlich gut.

Derzeit ist der Hochwasserschutz ein großes Thema in der Region. Welche konkreten Ziele werden Sie diesbezüglich verfolgen, falls Sie gewählt werden?

Man muss erstmal nach einer technisch sinnvollen Lösung suchen. Entscheidend ist aber, dass man den Flüssen in Zukunft mehr Platz gibt. Und dafür sind wir auf die Unterstützung der Bauern in der Umgebung angewiesen, die ihre Felder an den Flüssen haben. Und daher müssen wir den Landwirten jetzt zeigen, dass wir sie nicht hängen lassen, wenn ihre Felder in Mitleidenschaft gezogen wurden. Sonst kann man auch nicht erwarten, dass sie Gewehr bei Fuß stehen, wenn man für die Zukunft plant.

Welche anderen Schwerpunkte wollen Sie in Ihrer Politik setzen?

Ein großer Punkt wird die wirtschaftliche Weiterentwicklung des Landkreises sein. Besonders jungen Leuten wollen wir Perspektiven in der Arbeitswelt geben und sie nicht ausbluten lassen. Ein zweiter wichtiger Punkt ist der Zusammenhalt in der Gesellschaft: Wir wollen soziale Ausgeglichenheit schaffen.

Fast auf den Tag genau vor vier Jahren waren Sie als Kandidat in der ZDF-Show "Ich kann Kanzler". Dabei haben Sie sich besonders für die "Vereinfachung des Steuersystems und den konsequenten Abbau von Bürokratie" stark gemacht. Vertreten Sie auch jetzt noch diesen Standpunkt?

Ich habe meine grundsätzliche Haltung nicht geändert. Der Staat soll nicht die Abgabelast für den Bürger erhöhen, sondern Dienstleister am Bürger sein.

Aus dem Videoarchiv:

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