Datenautobahn in Ainring: Bald fällt das Tempolimit

Ainring - Die Telekom baut in der Gemeinde Ainring das DSL-Netz aus. Bis Herbst 2011 werden alle Leitungen im Ortsteil Thundorf fertig gestellt sein und über 150 weitere Haushalte Zugang zu dem schnellen Netz haben.

Mit bis zu 16.000 Kilobit pro Sekunde können sich dann die Bürgerinnen und Bürger durch das Internet klicken, E-Mails verschicken oder Musik herunterladen.

Die Verbesserung der DSL-Versorgung hat die Gemeinde jetzt mit der Telekom in einem Kooperationsvertrag vereinbart. Weil sich der Breitband-Ausbau nicht wirtschaftlich machen ließ, beteiligt sich Ainring an den Investitionen. „Die Telekom treibt den DSL-Ausbau auf dem Land seit Jahren mit allen Kräften voran“, sagt Telekom-Pressesprecherin Cordelia Hiller. Jede Stunde wächst das Telekom-Glasfasernetz um eineinhalb Kilometer. „Das ist eine gewaltige Leistung für ein privatwirtschaftlich geführtes Unternehmen, wenn man bedenkt, dass das Verlegen eines einzigen Kilometers Glasfaserkabel bis zu 50.000 Euro kostet.“

Hintergrund: Über Lichtwellen in die Haushalte

Einfach ein paar Kabel einstöpseln, und schon geht es per DSL wunderbar schnell ins Internet. Aber dahinter steckt eine enorm aufwändige Technik. Die Daten müssen zunächst durch das ganze Telefonnetz fließen, bevor sie zu Hause ankommen. Eine Vielzahl von technischen Einrichtungen verarbeitet und verteilt die Datensignale auf ihrer langen Reise. Dabei wird das DSL-Signal schwächer, je weiter der nächste Knotenpunkt des Telefonnetzes vom heimischen Computer entfernt ist. Um die Bürger im Ainringer Ortsteil Thundorf besser versorgen zu können, wird die Telekom nun auf einer Strecke von über drei Kilometern zusätzliche Glasfaser-Leitungen verlegen und einen näheren Knotenpunkt einrichten.

Pressemitteilung Deutsche Telekom AG

Quelle: BGland24.de

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