Deutscher Junkie will Rumäne sein

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Freilassing - Eigentlich müssen die Fahnder der Polizei ein besonderes Auge auf Osteuropäer werfen, die sich als Deutsche ausgeben, doch diesmal lief der Klassiker „Urkundenfälschung“ andersherum.

In einem Euro-City, der auf der Fahrt von München nach Salzburg war, kontrollierten die Beamten auf Höhe des Freilassinger Bahnhofes die Insassen des Zuges. Dabei stießen sie auf einen Mann, der sich mit einem rumänischen Personalausweis identifizieren wollte. Schnell war den Beamten klar, dass es sich um eine Totalfälschung handelte.

Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Person und des mitgeführten Gepäcks wurde zudem in einer Geldbörse ein ebenfalls totalgefälschter rumänischer Führerschein aufgefunden. Schließlich gab er zu, dass er Deutscher sei und sich die rumänischen Falschdokumente nur gekauft habe, um einer drohenden einjährigen Haftstrafe in Deutschland wegen verschiedener Drogendelikten zu entgehen.

Mit diesen Falschdokumenten habe er sich seit November letzten Jahres in Österreich aufgehalten und wollte dort auch einer Arbeit nachgehen. In Rumänien sei er noch nie gewesen. Nach Anzeigenaufnahme wurde er in die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim gebracht.

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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