„Ein wichtiger Teil des sozialen Netzes...“

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Landesvorsitzenden Maria Eichhorn

Traunstein - Viel Lob und Anerkennung ernteten die Mitarbeiter der Schwangerenberatungsstellen von Donum Vitae e.V. in Traunstein und Freilassing bei einem Besuch ihrer Landesvorsitzenden Maria Eichhorn.

Bei der Unterredung im Traunsteiner Landratsamt hob Stellvertretender Landrat Sepp Konhäuser den hohen Stellenwert der Schwangerenberatung als Teil des sozialen Netzes hervor und dankte auch im Namen von Landrat Hermann Steinmaßl für die geleistete Arbeit.

„Wir sind zusammen mit unserer Außenstelle Freilassing eine von 18 Beratungsstellen von Donum Vitae in Bayern e.V. Unser Team setzt sich zusammen aus Diplom-Sozialpädagoginnen mit Zusatzqualifikationen, einer Psychologin, einer Gynäkologin, einer Juristin und einem Theologen, ergänzt durch Verwaltungskräfte und dem ehrenamtlich tätigen Förderkreis“, erläuterte die Leiterin der Beratungsstelle, Johanna Pförtner. Gemeinsam würden individuelle Hilfen entwickelt und vermittelt. Darüber hinaus biete man biete man Bildungskonzepte zu den Themenbereichen Sexualpädagogik, Erziehung, Verlust und Trauer, Familienrecht sowie Familienleistungen an. Pförtner: „Im vergangenen Jahr fanden 759 Ratsuchende den Weg zu unserer Beratungsstelle. Dabei wurden rund 1.000 Beratungsgespräche geführt. Besonders achten wir auf die von Armut und Ausgrenzung betroffenen Familien. Zudem wird die Arbeit auch mit den Männern immer wichtiger.“

Landesvorsitzende Maria Eichhorn betonte, dass durch die katholische Konfliktberatung rund 1.000 Kindern pro Jahr das Leben gerettet werde. Bayernweit habe es 2009 rund 18.300 Beratungsgespräche gegeben. Die Tendenz sei steigend. Unter den 150 hauptberuflichen Beratungskräften fänden sich inzwischen auch Männer. Eichhorn: „Wir lassen die Mütter und Väter nicht allein, sondern begleiten sie auf Wunsch bis zum dritten Lebensjahr des Kindes und bei Bedarf darüber hinaus.“

Stellvertretender Landrat Sepp Konhäuser zeigte sich überzeugt, dass auch die enge Zusammenarbeit von Donum Vitae e.V. mit den beiden weiteren Beratungsstellen des Gesundheitsamts und des Sozialdienstes Katholischer Frauen werdenden Eltern die Gewissheit gebe, sich gerade im Konfliktfall auf professionelle Hilfe verlassen zu können. Der Landkreis Traunstein unterstütze dieses Ziel durch eigene ergänzende Angebote. Dazu gehörten zum Beispiel die Arbeit der Familienbeauftragten, die Einrichtung des Familienforums und die Kooperation mit den Wohlfahrtsverbänden. Durchweg einig waren sich die Gesprächspartner – unter ihnen Stimmkreisabgeordneter Klaus Steiner und seine Frau Ingrid, die im Donum Vitae – Förderkreis aktiv ist, Traunsteins Oberbürgermeister Manfred Kösterke sowie die Kreistagsmitglieder Karl Kaditzky und Waltraud Wiesholer-Niederlöhner – dass die Arbeit der Beratungsstelle auch in Zukunft unverzichtbar sei.

Quelle: BGland24.de

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