Zur Entlastung neue Brücke unerlässlich

Laufen - Auf der letzten Versammlung der CSU Laufen-Leobendorf stellte Bürgermeister Hans Feil klar, das eine Entlastung des Altstadtverkehrs alternativlos nur durch eine neue Brücke möglich sei.

Auch Ortsvorsitzender Christian Schmidbauer bekräftigte Hans Feil in seiner Position und forderte alle Kritiker auf, die zwingenden Fakten endlich anzuerkennen.

Bei dieser CSU Versammlung im Gasthaus Greimel wurde unter anderem eines der großen aktuellen Themen unserer Salzachstadt, der Dauerbrenner "Altstadtverkehr", ausführlich behandelt. Bürgermeister Feil sprach das in Auftrag gegebene Gutachten zur Standortbestimmung der neuen notwendigen Salzachbrücke an. Er erwähnte, dass vor Herbst 2011 kein Ergebnis zu erwarten sei, und alle eventuellen Ergebnisse im Vorfeld reine Spekulationen wären, an denen er sich nicht beteiligen werde. Klar machte das Stadtoberhaupt aber auch, dass für eine Entlastung der Altstadt eine neue Salzachbrücke unerlässlich sei. Da es sich bei der Schlossstraße um eine Staatsstraße handle, seien der Stadt Laufen zur Verkehrsberuhigung die Hände gebunden. Der Träger der Straße, der Staat, habe hier bisher keinerlei Ambitionen verkehrsberuhigende Maßnahmen durchzuführen, denn Staatsstraßen und auch Bundesstraßen seien dazu da, den überörtlichen Durchgangsverkehr abzuwickeln und sicherlich nicht dazu da innerörtliche Probleme zu lösen. Einzelvorschläge, die wechselseitig meistens nicht kompatibel sind und die Probleme nur örtlich verlagern, waren schon in all den Jahren nicht zielführend und bewirken nur eine Flickschusterei. Dies müsse allen klar sein. Erst mit dem Bau einer neuen Brücke und einem neuen Gesamtkonzept könne man in den beiden Städten Laufen und Oberndorf verkehrsberuhigende Maßnahmen und eine Neuordnung des Gesamtverkehrs durchführen. Dann erst könnte auch mit dem Staat als Träger der Schlossstraße verhandelt und die Herabstufung zur Gemeindestraße erreicht werden. Welche Maßnahmen dann noch konkret zur Bündelung eines Gesamtkonzeptes erforderlich wären, kann erst nach Vorliegen des Gutachtens über Standort und über die Details geprüft werden. "Vorher darüber zu diskutieren, wie die Städte zu entlasten wären, halte ich ebenfalls für hoch spekulativ", so Bürgermeister Hans Feil. Aber natürlich mache auch er sich intensiv Gedanken, wie man dann zum Zeitpunkt X verfahren könnte.

Ortsvorsitzender Christian Schmidbauer stellte sich an die Seite des Bürgermeisters. Er machte klar, dass diese Fakten allen Stadtratsmitgliedern bekannt wären und somit auch allen politischen Gruppierungen in Laufen. Hier jede Woche eine neue Sau durch die Stadt zu jagen mache die Sache nicht einfacher. "Wir müssen gemeinsam stark nach außen auftreten und mit einer Stimme sprechen. Nur so können wir wirklich etwas für die Menschen der Altstadt und für alle Bürger bewegen und bestmögliche Maßnahmen erarbeiten und umsetzen." Ein gegenseitiges Ausspielen der jeweiligen Anwohner hielt Schmidbauer für unredlich und wenig zielführend. "Wollen wir alle in ein paar Jahren in Laufen nur noch verfeindete und sich streitende Gruppierungen? Die Umgehungsstraßenproblematik hat doch bewiesen, was passiere, wenn sich Gruppierungen auf das gegenseitige Ausspielen einlassen. Wollen wir dies nun bei jedem zukunftsweisenden Thema so machen? " fragte Schmidbauer.

Einhellig waren sich die Anwesenden der Meinung, dass dies sicherlich nicht der Weg der CSU sei. Verweigerung, Egoismus, Bedenkenträgerei und St.-Florian-Prinzip dienen nicht dem Gemeinwohl, sondern Entschlossenheit, Vernunft, guter Wille und Mut zum Neuen hilft den Menschen. Auch sprach Schmidbauer den guten Kontakt zur ÖVP Oberndorf und allgemein zur österreichischen Seite zu dem Thema Salzachbrücke an. Hier sei man sich grenzüberschreitend einig, dass nur eine Brücke südlich von Laufen, aber noch im Stadtgebiet von Laufen eine Lösung für beide verkehrsbelasteten Innenstädte von Oberndorf und Laufen sei.

Pressemeldung CSU Laufen

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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