Fluglärm: Entlastung wird gebraucht

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Freilassing - Es war ein erstes Gespräch, aber die Hoffnung in Freilassing steigt. Sollte jetzt endlich die Entlastung vom Fluglärm des Salzburger Flughafens kommen?

Das Bundesverkehrsministerium hat Vertreter des österreichischen Verkehrsministerium, der deutschen und österreichischen Flugsicherung sowie die Bürgermeister aus Freilassing, Saaldorf-Surheim und Ainring zu einer Gesprächsrunde eingeladen. Es wurde bewußt "über den Flughafen Salzburg und nicht mit ihm gesprochen", erklärte Staatssekretär Klaus-Dieter Scheurle nach dem Gespräch.

Er nannte die Gesprächsrunde konstruktiv. Die österreichischen Vertreter hätten nicht verleugnet, dass die bayerischen Anrainer-Gemeinden Entlastung bräuchten. Deshalb sollen jetzt kurzfristig sowohl auf ministerialer, als auch auf technischer Ebene Gespräche geführt werden. Gemeinsam sollen Maßnahmen erarbeitet werden, wie man in Sachen Fluglärm Abhilfe schaffen könnte. Eine Idee hätten die Österreicher bereits in den Raum geworfen, so Scheurle. Dabei werde die südliche Route bei Landungen bevorzugt.

Zum Abschluß des Gesprächs sicherte der Staatssekretär zu, dass es greifbare Ergebnisse geben werde, die die drei Gemeinden spürbar entlasten sollen.

Scheurle äußerte sich auch zu den Diskussionen, um den Ausbau der Bahnstrecke München - Mühldorf - Freilassing. Es kursierten in der Presse Gerüchte, wonach dieser gestorben sei. Der Staatssekretär betonte im bgland24-Interview: "Ich kenne das Papier nicht. Es hat auch kein Gespräch mit Herrn Grube gegeben, wonach einige Projekte nicht mehr möglich seien." Natürlich müsse man auf eine sorgsame Haushaltsführung und eine solide Finanzunterlegung achten. Dass der Ausbau München - Mühldorf - Freilassing gestorben sei, sei aber frei erfunden.

red-bgl24/cz

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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