Verband mahnt Verbesserungen an

Bad Reichenhall - Der Fluglärmschutzverband Rupertiwinkel ist wieder einmal in die Offensive gegangen: Der Staatsvertrag zwischen Deutschland und Österreich müsse dringend auf den neuesten Stand gebracht werden.

Das Vertragswerk ist nämlich mehr als vierzig Jahre alt. Demzufolge ist z.B. die Zahl der Flüge des Salzburger Flughafens veraltet. Außerdem sei der Vertrag lückenhaft und deshalb verbesserungsbedürftig, bemängelt Horst Clausen (Foto), der Vorsitzende des Schutzverbandes. Er nannte als Beispiel einen Staatsvertrag, wie er zwischen Deutschland und der Schweiz ausgearbeitet wurde: dort seien weitere wesentliche Punkte berücksichtigt, die zwischen Deutschland und Österreich gar nicht geregelt seien.

Clausen hofft, dass sich der neue Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer des Staatsvertrages annimmt, um ihn im Interesse der bayerischen Flughafenanwohner anzupassen. Außerdem fordert der Schutzverband eine Sicherheitsüberprüfung für den Raum Freilassing. Es sei noch nie geprüft worden, wie die Risikolage in der direkten Einflugschneise des Salzburger Flughafens ist. Clausen sprach sich dafür aus, unbedingt auch einmal einen Rettungseinsatz nach einem Flugzeugabsturz durchzuspielen. Dies könne im Rahmen einer grenzüberschreitenden Katastrophenschutzübung passieren.

Quelle: bayernwelle.de

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Quelle: BGland24.de

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