Übung: Kleinflugzeug stürzt in Hammerau ab

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Ainring - Die Einsatzmeldung „VU Kleinflugzeug im Bereich Hammerau/Bichlbruck“ hat die Freiwillige Feuerwehr Ainring, das Technische Hilfswerk und das BRK Berchtesgadener Land in Atem gehalten.

Die jährliche Flugunfallübung des Fortbildungsinstituts der Bayerischen Polizei in Ainring fand auch dieses Jahr wieder im Bereich Hammerau statt. Die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Freiwilliger Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und dem Bayerischen Roten Kreuz funktionierte vorbildlich.

Gegen 8 Uhr erfolgte der Übungsalarm. Mit der Einsatzmeldung „VU Kleinflugzeug im Bereich Hammerau/Bichlbruck“ wurden die Freiwillige Feuerwehr Ainring, das Technische Hilfswerk Berchtesgadener Land, eine Schnelleinsatzgruppe Transport der BRK Bereitschaften, die Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung und der Einsatzleiter Rettungsdienst alarmiert. Während der Anfahrt konnte der Einsatzort im Bereich eines Waldstücks ausgemacht werden.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte bot sich folgendes Bild: ein Kleinflugzeug ist in mitten eines kleinen Waldstücks westlich der Saalach abgestürzt, mehrere Tote und Verletzte sind im Flugzeug eingeklemmt oder liegen zwischen Flugzeugtrümmern. Einzelne Wrackteile stehen in Flammen. Sofort wurde von der Feuerwehr ein Löschangriff vorbereitet und mit der Menschenrettung unter schwerem Atemschutz begonnen.

Kurz darauf traf der Einsatzleiter Rettungsdienst und die ersten Fahrzeuge der Schnelleinsatzgruppe ein. Die Sanitäter richteten eine Verletztensammelstelle zur Registrierung und Erstversorgung der Patienten ein. Gleichzeitig wurde in der Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung eine erste Lage erfasst und die weiteren Einsatzabläufe vorbereitet. Die Polizei begann mit der Spurensicherung und sperrte das Einsatzgebiet weiträumig ab.

Kleinflugzeug in Hammerau abgestürzt

Noch während der Brandbekämpfung wurden erste Opfer geborgen und Verletzte gerettet und zur Sammelstelle des BRK gebracht. Dort konnten sie nach einer ersten Sichtung anhand ihrer Verletzungen in Schweregrade eingeteilt und behandelt werden. Nachdem alle Patienten registriert wurden, konnte im Einsatzleitwagen in Zusammenarbeit mit der Integrierten Leitstelle damit begonnen werden, geeignete Zielkrankenhäuser zu verständigen und den Abtransport zu koordinieren.

Während die Brandbekämpfung und Trümmerbergung von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk durchgeführt wurde, kamen von Seiten der Polizei unter anderem auch zwei ferngesteuerte Drohnen zum Einsatz, um Luftbilder des Unfalls zu erstellen.

Nach rund zwei Stunden waren alle Opfer aus den Trümmern gebracht, registriert und abtransportiert. Somit konnte die Übung von Seiten der Rettungskräfte erfolgreich abgeschlossen werden. Das BRK war mit zehn Helfern, dem Einsatzleiter Rettungsdienst, der Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung und drei Fahrzeugen vor Ort. Das Team für Realistische Unfalldarstellung des BRK war bereits im Vorfeld aktiv und schminkte die zahlreichen Mimen, um ein möglichst realistisches Szenario zu schaffen.

Pressemitteilung BRK BGL

Quelle: BGland24.de

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