FWG will Bahn verklagen

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Die Freilassinger FWG-Stadtratsfraktion mit ihrem Vorsitzenden Fritz Braun (r.) will die Pläne der Deutschen Bahn so nicht hinnehmen.
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Freilassing - Die FWG Heimatliste Freilassing will die Deutsche Bahn verklagen. Einen dementsprechenden Antrag haben die Mitglieder bei der Stadt gestellt.

Es geht der FWG um den Bau des dritten Gleises zwischen Freilassing und Salzburg. Wie dem Unternehmer Max Aicher - der bereits klagt - stoßen den Mitgliedern zwei Dinge sauer auf: "Die Klage soll sich hauptsächlich gegen den Anbau einer Brücke an den Altbestand und gegen die Lärmschutzwände richten. Dazu ist der Beschluss des Stadtrates vom 13.05.2013, der einen Verzicht auf Klage beinhaltete, aufzuheben.", heißt es in dem Antrag der FWG.

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Fraktionssprecher Fritz Braun begründet den Antrag mit dem Hochwasser: "Das Wasserwirtschaftsamt Traunstein hat nach dem schrecklichen Hochwasser im Juni dieses Jahres erklärt, dass die Eisenbahnbrücke ursächlich für einen Großteil der Überschwemmung war. Da das Amt bereits in weiser Voraussicht in seiner Stellungnahme zum Bau des dritten Gleises einen Neubau der Brücke empfohlen hat." Die Bahn sieht allerdings einen Anbau an die bestehende Brücke für den Ausbau vor. „Wir können nicht verstehen, dass der notwendige Neubau aus Kostengründen von der Deutschen Bahn abgelehnt wird, wenn eine Vielzahl von Menschen unserer Stadt massiv gefährdet war“, betont Fraktionssprecher Fritz Braun. Ebenso soll verhindert werden, dass die Stadt durch eine Lärmschutzwand zweigeteilt wird. Die FWG fordert "einen vergleichbaren Lärmschutzwall bzw. einen modernen Lärmschutz in Form von Gleisbelägen".

Vorrangig wichtig sei für die Deutsche Bahn, dass die Magistrale Paris-Wien fertig gestellt wird und dann die Trasse für diese Verbindung frei ist, kritisiert Braun. „Auf die Stadt Freilassing hat die Bahn noch nie Rücksicht genommen. Ich denke, es ist an der Zeit, sich endlich auf die Hinterfüße zu stellen.“

Quelle: BGland24.de

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