Geholfen und nicht weggeschaut

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Freilassing - Gleich zweimal innerhalb kurzer Zeit konnte sich Bürgermeister Josef Flatscher bei Lebensrettern für ihr umsichtiges Verhalten bedanken.

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Anfang August stürzte im Freilassinger Freibad ein zweieinhalb Jahre altes Kind ins 110 cm tiefe Nichtschwimmerbecken. Marie-Kristin Schmidl bemerkte das bewegungslos unter Wasser treibende Kleinkind und holte es heraus. Ihr hinzu gerufener Ehemann, ein Arzt, leitete sofort die richtigen Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Schwimmmeisterin Elke Neiber und ein weiterer Badegast, Dr. Andrea Kutscher, entfernten Essensreste aus dem Mund des Kindes und unterstützten Dr. Clyn Schmidl bei den Wiederbelebungsmaßnahmen, bis das Kind zu sich kam und ins Klinikum Traunstein transportiert wurde. Das Mädchen ist inzwischen wieder wohlauf und hat keine bleibenden gesundheitliche Schäden erlitten.

Einige Wochen später bemerkte der achtjährige Benedikt Feil ein reglos im Wasser treibendes dreijähriges Kind, das er ohne zu zögern aus dem Wasser holte. Er rief seinen Vater zur Hilfe. Sein Vater sowie Bademeister Egon Tempelin und die Rettungsschwimmerin Monika Gessler kontrollierten die Atmung des Kindes, das auch schnell wieder zu sich kam. Sicherheitshalber wurde es ins Krankenhaus gebracht und konnte schon am nächsten Tag wieder entlassen werden.

„In beiden Fällen verdanken wir das Leben und die Gesundheit der Kinder dem beherzten Eingreifen der Lebensretter,“ betonte Bürgermeister Flatscher. Sie haben nicht weggeschaut, sondern sofort eingegriffen und damit Menschenleben gerettet. Dafür gebühre den Helfern, insbesondere dem Ehepaar Dr. Schmidl sowie Sohn und Vater Feil hohe Anerkennung. Als Zeichen dieser Anerkennung und zum Dank überreichte der Bürgermeister den Familien Schmidl und Feil neben süßen Grüßen jeweils eine Familien-Saisonkarte für das kommende Jahr im Freibad.

Pressemitteilung Stadt Freilassing

Quelle: BGland24.de

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