Nix los in Freilassing? Irrtum!

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Nachher: an den Gebäuden im Mitterfeld lassen sich die Entwicklungen der letzten Jahre in Freilassing gut zeigen.

Freilassing - Spielplätze auf denen gespielt wird. Menschen, die sich für andere engagieren. Sauber gestrichene Fassaden. Ein Erholungsweg für die Seele.

Treffpunkt für jung und alt - gern auch bunt gemischt. Alles ganz normaler Alltag in Freilassing. Allerdings ungewöhnlich für einen sozialen Brennpunkt mit 60er Jahre Hochhäusern, höchster Arbeitslosenquote in der Gegend und Menschen mit den verschiedensten kulturellen Hintergründen und Prägungen durch die verschiedensten Regime. Möglich ist das durch die Rahmenbedingungen, die die Stadt mit dem Engagement im Programm Soziale Stadt geschaffen hat und vor allem durch die Menschen vor Ort, die die Chance genutzt haben und sagen: "…wir tun was!" Einblicke in dieses Tun werden mit der gleichnahmigen Ausstellung geboten, die seit Donnerstag im Gestaltungsspielraum in der Lindenstraße 20 zu sehen ist.

Vorher: an den Gebäuden im Mitterfeld lassen sich die Entwicklungen der letzten Jahre in Freilassing gut zeigen.

Potentiale gibt es in einer Stadt ganz viele. Die Frage ist nur, ob man bereit ist sie zu nutzen. Im Mitterfeld, dem am dichtesten bebauten Gebiet von Freilassing wird seit einigen Jahren gezielt daran gearbeitet. Betrachtet man Bilder von vor der Aufnahme der Sozialen Stadt und danach wird deutlich, dass solch ein Prozess ganz konkrete Ergebnisse mit sich bringen kann. Die Entwicklungen gehen nicht von heute auf morgen. Nach und nach entwickelt sich etwas und Außenstehende staunen über Veränderungen, die den Menschen vor Ort als ganz normal erscheinen. Bei der Eröffnung der Ausstellung "…wir tun was!" konnten sich die Besucher/innen vor Augen führen, was alles in den letzten Jahren passiert ist.

Bürgermeister Josef Flatscher erklärt: "Es freut mich, dass sich so viele entschieden haben zu sagen "Wir tun was!" Der Stadtrat ebenso wie die Jugendlichen, die tatkräftig beim Bau des Spielplatzes mithalfen, die Organisationen, die ihre Mitarbeiter/innen schickten, um neue gemeinwesenorientierte Ansätze ausprobieren zu lassen, der Quartiermanager, der neue Strukturen schuft ebenso wie die Bewohner/innen, die kamen und mitdiskutierten, mitplanten und auch durchhielten, wenn es mal länger dauerte oder nicht so zu realisieren war, wie ursprünglich gehofft." Ein Engagement von dem das Team der Stadt, das für gemeinsam.gestalten Stadtentwicklung Freilassing hofft, dass es im ganzen Stadtgebiet zu finden ist. Die Anfänge sind gut. Die Bürger/innen zeigen große Bereitschaft sich an Umfragen zu beteiligen, bringen ihre Ideen ein und diskutieren mit. Wir tun was, um Freilassing gemeinsam zu gestalten. Ein Ansatz, der auch in Zukunft ein Umfeld schafft um gut leben, wohnen und arbeiten zu können.

Pressemitteilung gemeinsam.gestalten

Quelle: BGland24.de

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