Vorstand der Grünen-Bürgerliste bestätigt

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von links: Kassiererin Ilse Fegg, die beiden Ortsvorsitzenden Marie-Luise Thierauf und Wolfgang Fieweger, Schriftführerin Maria Fleischer-Lackner, Kreisvorsitzender Dr. Bernhard Zimmer

Freilassing - Bei den Neuwahlen der Grünen dankte der Kreisvorsitzende Dr. Bernhard Zimmer dem Ortsverband. Durch die gute Zusammenarbeit trägt man einiges zum Erfolgskurs der Grünen bei.

„Ortsgruppen wie die in Freilassing tragen mit ihrer Arbeit viel zum derzeitigen Erfolgskurs der Grünen bei“, dankte der Kreisvorsitzende Dr. Bernhard Zimmer den Freilassinger Grünen. Auch die regelmäßigen Veranstaltungen wären ohne die gute Zusammenarbeit im Ortsverband nicht zu schaffen.

Abgeordnete aus dem Bayerischen Landtag, dem Bundestag und dem Europaparlament kamen auf Einladung der Grünen Ortsvorsitzenden Marie-Luise Thierauf nach Freilassing. Mit der bayerischen Landesvorsitzenden Theresa Schopper sprach man über Demoskopie und ländliche Entwicklung, MdL Dr. Toni Hofreiter, Sprecher des Verkehrsausschusses in Berlin, kam zum Thema Fluglärm und MdE Barbara Lochbihler, die bayerische Vertreterin der Grünen in Brüssel, brachte u. a. Details über die europäische Agrarpolitik mit nach Freilassing. Ganz besonders intensiv ist der Kontakt mit der Betreuungsabgeordneten für das Berchtesgadener Land MdL Anne Franke. In ihren Veranstaltungen ging es um bäuerliche Landwirtschaft, Ernährung und Tetrafunk. „Grüne Politik ist eine Mit-mach-Politik,“ resümierte Stadtrat Ernst Wohlschlager.

„Wir Grüne beteiligen uns gern an Gemeinschaftsprozessen, wie dem Stadtentwicklungskonzept für Freilassing oder am Klimaschutzkonzept des Landkreises, da die Lösungen für die anstehenden Probleme nur gemeinsam gefunden und möglichst im Konsens gelöst werden können. Deshalb versuchen wir auch weiterhin die Menschen für die Anforderungen der Zukunft zu sensibilisieren. Wir bohren seit langem dicke Bretter und werden dies auch weiterhin tun.“ Urgrüne Themen wie der Atomausstieg oder der Klimawandel sind heute in der Mitte der gesellschaftlichen Diskussion verankert und spiegeln sich im Ringen um die Erneuerbaren Energien wieder. Beim Klimawandel ist mittlerweile der direkte Einfluss jedes einzelnen über Messer und Gabel unumstritten. "Von einem Anteil von bis zu 51 % am CO2-Ausstoss durch unseren Fleischverzehr gehen neueste Berechnungen inzwischen aus. Auch hier findet endlich ein Umdenken im grünen Sinne statt.

Kein Fleisch aus industrieller Massentierhaltung und Bioprodukte regional und saisonal einkaufen nutzt nicht nur dem Klima in weitaus größerem Ausmaß als bisher angenommen, sondern würde auch die weltweite Ernährungslage deutlich entspannen." So Thierauf, die sich im Arbeitskreis Tierschutz der bayerischen Grünen engagiert und weiter: " Hier tut sich viel, hat doch auch der Weltagrarbericht bestätigt, dass der kleinstrukturierten Landwirtschaft mit artgerechter Tierhaltung, für die wir Grünen schon immer kämpfen, die Zukunft gehört.“ „Ähnlich wird dies auch dem Thema „mehr Demokratie wagen“ ergehen. In ein paar Jahren wird man kaum mehr um mehr Öffentlichkeit in den Ratsgremien streiten müssen. Das wird selbstverständlich sein und auch, dass sich viele Bürger künftig an der Aufstellung sogenannter Bürgerhaushalte beteiligen werden“, gab sich Fraktionssprecher Wohlschlager zuversichtlich.

Pressemitteilung Bündnis 90 Die Grünen, Ortsverband Freilassing

Quelle: BGland24.de

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