Zu Besuch in der Kinderkrippe

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Beim Besuch in der Kinderkrippe gab es viele nützliche Informationen für die Zukunft.

Freilassing - Bei einem persönlichen Besuch verschafften sich die Bürgermeister und die Verwaltung einen Überblick über die Kinderbetreuung vor Ort.

Aufmerksamkeit und Zuwendung für die Kleinsten sind in Freilassing ein wichtiges Thema. Die Formen, wie und wo diese Zuwendung gegeben werden soll, ist bei den Anregungen zum Thema Kleinkindbetreuung bei gemeinsam.gestalten Stadtentwicklung Freilassing breit gefächert.

Als ein wichtiges Anliegen kristallisiert sich eine Kinderkrippe heraus. Die drei Bürgermeister der Stadt nahmen diesen Wunsch gemeinsam mit Margitta Popp als Referentin für Ehrenamt und Zusammenleben auf und besuchten drei Kinderkrippen in der Umgebung. „Baut`s jo ned z`gloa“ ist die Botschaft, die aus Waldmaus in Surheim, der Zwergenstube in Mitterfelden und der Kinderkrippe Insula in Strub zu vernehmen ist.

Alle drei Einrichtungen wurden besucht, um zu erfahren, was sich in der alltäglichen Praxis bei den Kinderkrippen andernorts gut bewährt. Ziel ist es schließlich nicht nur den gesetzlichen Anspruch auch bei den unter Dreijährigen zu erfüllen, sondern Angebote für Freilassinger/innen jeden Alters passgenau und gleichzeitig finanzierbar zu gestalten. Für Kleinkinder ist die Sichtbeziehung wichtig. Die Kleinen erobern sich nach und nach einen Raum, brauchen aber die Sicherheit einer Bezugsperson in der Nähe.

Da bewähren sich viele Glasflächen, viel Tageslicht und eine Offenheit in der Gestaltung. Zugleich brauchen Kleinkinder einen geschützten Rahmen um sich gut entwickeln zu können - den bieten in einer Kinderkrippe in erster Linie die Erzieherinnen.

Einblicke in die tägliche Arbeit

Aus dem Grund waren die Gespräche für Ersten Bürgermeister Josef Flatscher und seine Bürgermeister Kollegen Karlheinz Knott und Michael Hangl, ebenso wertvoll wie die Besichtigung der Einrichtungen. Gleiches galt für die fürs Zusammenleben zuständige Stadträtin Margitta Popp und die in der Verwaltung eingebundenen Stellen, sowie das Architekturbüro Meier.

Gemeinsam wollte man sich einen Überblick verschaffen, um das Freilassinger Angebot im Bereich der Kinderbetreuung alltagstauglich und den Bedürfnissen der Kinder, der Eltern und der Betreuenden entsprechend weiterentwickeln zu können. Leicht nachvollziehbar ist: Kinder brauchen sowohl drinnen als auch draußen Platz zum Spielen und Sausen. Und auch das Personal braucht seinen Bereich, schließlich wird professionelle, pädagogisch gut durchdachte Arbeit erwartet, die mit den Eltern gut abgestimmt wird.

So interessierte die Freilassinger, welche Umsetzungsideen es hierzu bereits gibt. In der Zwergenstube hat sich für den engen Austausch zwischen Familie und Krippe eine großzügige Küche bewährt. Die wohnliche Atmosphäre, die solch eine Lösung ausstrahlen sollte, ist für das Miteinander von Familie und Erzieherinnen wertvoll.

In der Waldmaus wurde der Besuch aus Freilassing vor allem auf den guten Schallschutz zwischen Ruhebereich und Gruppenraum hingewiesen. Gleichwohl ist der Sichtkontakt zu den Krabbelkindern auch in diesem Bereich wichtig.

Auch scheinbare Kleinigkeiten, die aber im Alltag wichtig sind, notierte man sich. Seien es die Steckdosen auf einem Meter Höhe oder der rutscheautotaugliche Bodenbelag im Freien. Die Erfahrungen wollen alle Beteiligten für die weiteren Diskussionen und Entscheidungen nutzen und auch in den weiteren Beratungen des Stadtrats mit einbringen.

Pressemeldung Stadt Freilassing

Quelle: BGland24.de

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