Ärger wegen Salzburger Flughafens

Freilassings Bürgermeister fordert weniger Fluglärm

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Freilassing - 57 Überschreitungen der Betriebszeiten sind 2017 bereits im Rathaus gezählt worden. Dadurch würde regelmäßig die Nachtruhe bei Anwohnern leiden.

"Wir fordern schon seit Jahren, dass die Betriebszeitenüberschreitungen so gering wie möglich zu halten sind – sie sind aber in diesem Jahr im Sommerflugplan besonders häufig festzustellen", erklärt Bürgermeister Josef Flatscher, der auch Vorsitzender der Fluglärmkommission Salzburg ist.

"Schuld daran ist größtenteils der Flugplan, wonach die letzte Maschine regulär um 22.50 Uhr landet – da ist doch eine Verspätung nach 23 Uhr schon vorprogrammiert", sagt er. Allein in diesem Jahr wurden bis Donnerstag 57 Betriebszeitenüberschreitungen vermerkt, davon 46 seit Mai. Ein Problem, das seit Jahren besteht.

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Das Problem war auch in der Vergangenheit Thema, zum Beispiel bei der Sitzung der Fluglärmkommission am 11. Juli. Diese fordert, die Flugpläne so zu gestalten, dass die nächtlichen Maschinen schon deutlich vor 23 Uhr landen, um solche Verspätungen zu vermeiden.

Auch Aktionen hat es bereits gegeben, um auf die Situation aufmerksam zu machen.

"Es sagt keiner etwas, wenn ein medizinisch erforderlicher Rettungsflug nachts durchgeführt werden muss", sagt der Bürgermeister, "Aber diese vorprogrammierten Überschreitungen dürfen nicht sein. Die Nachtruhe aller Bürger auf bayerischer wie auf Salzburger Seite muss gewährleistet sein. Hier muss sich etwas ändern. In früheren Jahren war es wesentlich besser, in manchen Jahren unter zwanzig Überschreitungen."

Pressemitteilung der Stadtverwaltung Freilassing

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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