Unterschriften sollen am 21. Januar übergeben werden

Bürgerbegehren gegen Matulusgarten: "Dinge werden vorgegaukelt und manipuliert"

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Visualisierung der Matulusstraße.

Freilassing - Das Bürgerbegehren "Nein zum Matulusgarten" konnte in kurzer Zeit zahlreiche Unterschriften sammeln. Nun sollen diese am 21. Januar dem Rathaus übergeben werden.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Die erste Sitzung zum Bürgergehren im neuen Jahr hatte als wichtigstes Thema die Übergabe der Unterschriften. Freudig verkündete Julia Albrecht die Anzahl der bisherigen Unterschriften und betonte, dass alle stolz sein könnten, in welch kurzer Zeit so viele Unterschriften gesammelt wurden. „Ganz bewusst haben wir uns zur Übergabe der Unterschriften erst im neuen Jahr entschieden“, bestärkte Peter Kirsch noch einmal seine Aussagen gegenüber der Heimatzeitung am 3. Januar. 

Alle Anwesenden legten den Termin zur Übergabe der Unterschriften im Rathaus der Stadt Freilassing für den 21. Januar um 16 Uhr fest. Die Unterschriften werden durch die Sprecher und Stellvertreter des Bürgerbegehrens Peter Kirsch, Julia Albrecht und Dr. Rüdiger Dähnrich übergeben. Etwas erstaunt war die Arbeitsgruppe über den Artikel am 3. Januar im Freilassinger Anzeiger, in dem die Frage nach einem Strategiewechsel gestellt wird. Eines war allen Anwesenden klar: Ein Strategiewechsel bezüglich der nachweislichen Verfälschung des Maßstabs auf der gegenüberliegenden Seite der Matulusstraße hat sicher nicht stattgefunden. 

Doch kein Strategiewechsel beim Matulusgarten?

Nach wie vor wird der Eindruck erweckt, dass die geplanten Gebäude sich in die bestehende Bebauung (zweistöckig) einfügen. Alle stellten sich die Frage, wieso nicht seitens der Verwaltung bzw. vom bestehenden Stadtrat ein Schnurgerüst gefordert wird, damit alle Bürger die Höhe und Breite wie Tiefe mit eigenem Auge sehen können? „Und jetzt setzen die Investoren noch was drauf: Emotionalisierung durch heimelige Weihnachtsstimmung – wer kann zu Weihnachten schon nein sagen?“ sie arbeiten mit allen Mitteln. 

Die Meldung der Investoren, dass jetzt die Regierung von Oberbayern dieses Projekt aktiv unterstützt und sogar noch Ratschläge gibt, warf bei allen Anwesenden viele Fragen auf. Nach der eigenen Recherche kam heraus, dass der Artikel bei der Regierung von Oberbayern bereits bekannt war, und die als unverschämt empfundene Darstellung erheblichen Missmut bei der Regierung auslöste. Grund: „Das, was da steht, stimmt so nicht.“ Also doch kein Strategiewechsel beim Matulusgarten. So waren sich alle einig: „Es werden nach wie vor Dinge vorgegaukelt und manipuliert, um den Leser positiv zu stimmen – doch zeigen die vielen Unterschriften ein anderes Bild“. Abschließend waren sich alle einig, dass gerade Menschen, die sich für den Willen der Bürger einsetzen, per se auch Stadträte sein sollen/sollten, denn genau dafür werden sie vom Bürger gewählt.

Überzeugen Sie sich vom Bürgerwillen zum Projekt Matulusgarten und kommen Sie zur Übergabe der Unterschriften am Dienstag, den 21. Januar, um 16 im Rathaus Freilassing.

Pressemitteilung Bürgerbegehren “Nein zum Matulusgarten”

Quelle: BGland24.de

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