Pressemeldung Wasserwirtschaftsamt Traunstein

Freilassings Bürgermeister zufrieden mit dem Bau des Hochwasserschutzes

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von links: Richard Heinz Projektverantwortlicher WWA, Josef Flatscher 1. Bürgermeister, Walter Raith Leiter WWA, Christian Schieder Bauleiter WWA TS, Quirin Höglmüller Praktikant WWA

Freilassing - Während eines Ortstermins informierte sich Bürgermeister Josef Flatscher bei Walter Raith, Leiter des Wasserwirtschaftsamt Traunstein über den aktuellen Stand beim Neubau der Hochwasserschutzanlage Freilassing:

Neben den Kiesschüttungen für den Deichkörper arbeitet die beauftragte Baufirma an den Schal- und Betonarbeiten der Absperranlagen am Mühlbach und Sickergraben. 

Sofern die Wetterlage günstig bleibt, kann nach der Verfüllung des alten Freilassinger Mühlbaches der Deichkörper an der B20 fertig geschüttet werden und mit dem Einbau der Untergrundabdichtung mit statisch tragender Erdbetonwand (Betonwand) im Deichkörper begonnen werden. Die Erdbetonwand wird dem Düsenspritzverfahren (DSV) hergestellt. 

Bau soll bis September andauern

Erfreut zeigte sich Bürgermeister Josef Flatscher über den Fortschritt der Deichbaumaßnahme, der einen wichtigen Schutz vor Hochwasser für die Stadt Freilassing und seine Bewohner darstellt. Bei weiterhin günstiger Witterung können die Kiestransporte bis April und die gesamte Baumaßnahme bis September abgeschlossen werden.

Maße des Hochwasserschutzes

Derzeit wird in der Saalach-Aue in Freilassing eine Hochwasserschutzanlage neu errichtet. Der Hochwasserschutzdeich beginnt auf Höhe des ESV–Stadion, verläuft zunächst parallel zur Bundesstraße B20 bis zur Eisenbahnstrecke Freilassing – Salzburg und von da ab an der Eisenbahnstrecke entlang bis zur Saalach. 

Der Hochwasserschutzdeich hat eine Länge von rund 1.400 Metern und eine Höhe von bis zu vier Meter. Die Kosten für den Bau der Hochwasserschutzanlage sind mit rund 4,7 Millionen Euro angesetzt.

Bürgermeister Josef Flatscher und Walter Raith bedanken sich auf diesem Wege ausdrücklich bei allen betroffenen Anliegern für ihr Verständnis für die Unannehmlichkeiten während der Bauarbeiten.

Pressemeldung des Wasserwirtschaftsamts Traunstein

Quelle: BGland24.de

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