Freilassinger Trinkwasser in Gefahr?

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Marie-Luise Thierauf, Wolfgang Hartmann, Ernst Wohlschlager, Edeltraud Rilling vor den Tiefbrunnen im Freilassinger Trinkwasserschutzgebiet.

Freilassing - Die Grüne/Bürgerliste ist besorgt um das Freilassinger Trinkwasser. Hintergrund ist ein Antrag für eine industrielle Putenzuchtanlage im Gemeindegebiet von Teisendorf.

Wird es im Freilassinger Trinkwasserschutzgebiet Patting (Gemeinde Teisendorf) bald eine industrielle Putenzuchtanlage für 9000 Tiere geben? Obwohl die Gemeinde Teisendorf dem Antrag ablehnend gegenüber steht, sah die Grüne/Bürgerliste Freilassing Grund genug für einen Osterspaziergang vor Ort.

Fraktionssprecher Wolfgang Hartmann sieht es als eine seiner ersten Aufgaben an, Klarheit über die weitere Planung zu bekommen. „Auch gesunde Tiere kommen in der industriellen Mast mit Antibiotika in Kontakt, da es über das Trinkwasser eingesetzt wird. Wir haben deshalb große Bedenken, wie sich diese industrielle Zuchtanlage auf die Qualität des Freilassinger Trinkwasser auswirken würde. Leider zeigen Erfahrungen, dass industrielle Massentierhaltungen die Qualität des Trinkwassers beeinträchtigen.“

„Auch in Bayern sind deshalb bereits Trinkwasseraufbereitungsanlagen nötig. Das wollen wir auf jeden Fall für die Freilassinger Brunnen verhindern,“ so Edeltraud Rilling. Für die Stadträtin und langjährige engagierte Tierschützerin, ist ebenso wie für die Ortssprecherin Marie-Luise Thierauf diese industrielle Tierhaltung mit bis zu fünf über zwanzig Kilogramm schweren Puten pro Quadratmeter auch aus Tierschutzsicht nicht akzeptabel.

Pressemeldung Grüne/Bürgerliste Freilassing

Quelle: BGland24.de

Zurück zur Übersicht: Freilassing

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser