Baumaßnahmen: Hochwasserschutz wird verbessert!

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Bürgermeister Josef Flatscher und Hauptamtsleiterin Andrea Schenk nehmen die Eisenbahnbrücke noch einmal vor den Bauarbeiten zur Sohlabsenkung in Augenschein.

Freilassing - Die Anstrengungen der Stadt machen sich bezahlt: Nach monatelangem Hin und Her wurden die Baumaßnahmen für einen besseren Hochwasserschutz endlich genehmigt:

Bereits kurz nach dem Hochwasser im Juni 2013 stand die alte Eisenbahnbrücke über der Saalach in Verdacht, Mitschuld an der Katastrophe zu haben. Bestätigt wurde dies kurze Zeit später durch ein von der Stadt Freilassing in Auftrag gegebenes Gutachten, ausgeführt durch den Experten mit Lehrstuhl an der Technische Universität München, Prof. Dr. Peter Rutschmann, das erstmalig im Dezember 2013 dem Stadtrat vorgestellt wurde. Bereits ab diesem Zeitpunkt drängte die Stadt auf eine Veränderung an der Eisenbahnbrücke. Konkret lautete die Forderung: Die Sohlstufe unterhalb der Brücke, die den Abtransport des Geschiebes in der Saalach behindert und so zu einer Aufstauung des Wassers führt, soll im Zuge der Bauarbeiten zum „Dritten Gleis“ tiefer gelegt werden.

Monatelanger Schriftverkehr zwischen der Stadt Freilassing und den zuständigen Behörden wie der Salzburg AG, der Deutschen Bahn und dem Land Salzburg folgten. Immer wieder musste Bürgermeister Josef Flatscher in Gesprächen mit den Verantwortlichen auf die Wichtigkeit der Maßnahme hinweisen und zu deren Ausführung drängen. Erst nachdem der Bürgermeister und seine Hauptamtsleiterin im Beisein der Landtagsabgeordneten Michaela Kaniber die Forderungen dem Bayerischen Verkehrs- und Innenminister Joachim Herrmann bei einem persönlichen Treffen im Rathaus näher brachten, schien auch der Knoten bei den zuständigen Behörden zu platzen. Dass jetzt mit den Baumaßnahmen begonnen wird kann das Stadtoberhaupt deshalb nur ausdrücklich begrüßen.

„Ich freue mich, dass unsere Hartnäckigkeit und unsere Anstrengung nun belohnt werden und der Hochwasserschutz für Freilassing noch einmal verbessert wird!“, unterstreicht Flatscher, kurz nachdem er von der Entscheidung zur Sohlabsenkung erfuhr. „Die Tieferlegung der Sohlstufe ist ein wichtiger Schritt für Freilassing, bis der Schutz vor einem 100-jährigen Hochwasser endgültig hergestellt ist“, schließt sich die engagierte Hauptamtsleiterin Andrea Schenk, die mittlerweile selbst zu einer Fachfrau in Sachen Hochwasserschutz avancierte, bei einem gemeinsamen Termin an der Eisenbahnbrücke an.

Pressemeldung des Rathauses Freilassing

Quelle: BGland24.de

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