Ehrenamtliche fit für Katastrophenschutz

BRK absolvierte 70.000 Stunden in der Flüchtlingshilfe 

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Freilassing - Die knapp 70 ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer des BRK Berchtesgadener Land werden fit für den Katastrophenschutz gemacht. 

Die knapp 70 ehrenamtlichen Helfer, die das Rote Kreuz mit der großen Flüchtlingswelle ab Herbst 2015 vor allem über Soziale Medien zur medizinische Versorgung in der Halle in Freilassing rekrutiert hat, werden nun auch fit für den Einsatz im Katastrophenschutz gemacht:

Mit regelmäßigen Aus- und Fortbildungen sollen sie für einen möglichen erneuten Anstieg der Flüchtlingszahlen als auch für größere Schadensfälle oder Betreuungseinsätze vorbereitet und in das bestehende System der BRK-Bereitschaften mit ihren Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG´n) integriert werden. "Natürlich sind auch weiterhin ehrenamtliche Helfer mit oder ohne medizinischer Ausbildung bei uns herzlich willkommen. Wir haben beim BRK genügend Bereiche, wo wir tatkräftige Unterstützung brauchen können", erklärt Kreisbereitschaftsleiter und Flüchtlingsbeauftragter Florian Halter.

Aufruf über Social Media bei Flüchtlingswelle

Über eineinhalb Jahre ist es inzwischen her, dass eine gigantische Flüchtlingswelle die Grenzstadt Freilassing erreichte. Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) war zu dieser Zeit mit sämtlichen ehrenamtlichen Einsatzkräften vor Ort und kümmerte sich um das medizinische Wohl der ankommenden Migranten. Durch einen damaligen Aufruf über die Sozialen Medien konnten knapp 70 Helfer, bestehend aus Krankenschwestern und Pflegern, Arzthelferinnen und Ärzten hinzugewonnen werden, die die aktiven BRK-Kräfte seitdem bei ihrer Mammut-Aufgabe im Schichtdienst unterstützen.

70.000 Stunden Flüchtlingshilfe

Seit dieser Zeit haben die Helfer knapp 70.000 Stunden in der Flüchtlingshilfe in Freilassing absolviert und sind auch nach wie vor mit einem medizinischen Team 24 Stunden vor Ort, sich um die medizinische Erstversorgung und weiteren Behandlung von Flüchtlingen zu kümmern.

Halter: "Derzeit ist es natürlich aufgrund der Schließung der Balkanroute viel ruhiger in Freilassing geworden; nichts desto trotz werden tagtäglich einige Flüchtlinge von der Bundespolizei zu uns die Unterkunft gebracht, die eine medizinische Behandlung benötigen."

Pressemeldung BRK Kreisverband Berchtesgadener Land

Quelle: BGland24.de

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