Bei Kontrolle am Donnerstag

Freilassinger isst Drogen "lieber, als sie der Polizei zu überlassen"

Freilassing - Eine etwas unkonventionelle Methode, seine mitgeführten Drogen loszuwerden, hatte am Donnerstag ein kontrollierter Radfahrer.

Am Donnerstagnachmittag wurde am Bahnhof Freilassing ein Radfahrer von einer Streife der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein/Schiene kontrolliert.

Da er keine Ausweispapiere bei sich hatte, wurde ihm eine Durchsuchung zur Feststellung seiner Identität angekündigt. Bevor jedoch die Durchsuchung stattfinden konnte, griff der Mann in seine Brusttasche und steckte sich etwas in den Mund. Da der dringende Verdacht bestand, dass es sich hierbei um Drogen handeln könnte, wurde er aufgefordert, den Mund zu öffnen und zu zeigen, was er da gerade kaue.

Lieber aufessen als der Polizei überlassen?

Der Betroffene öffnete daraufhin, nach anfänglichem Zögern, den Mund und so kam ein zerkautes Briefchen mit braunen Anhaftungen zum Vorschein. Nach seinen Angaben sollte es sich um eine Kleinmenge Heroin gehandelt haben. Er gab an, dass er es lieber essen, als der Polizei überlassen wollte.

Nachdem abgeklärt wurde, dass keine gesundheitlichen Beeinträchtigung der Person zu erwarten war, wurde er wegen eines Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetz angezeigt.

Da der Freilassinger kein unbeschriebens Blatt ist, muss er nun mit einer empfindlichen Strafe rechnen.

Pressemeldung Polizeiinspektion Fahndung Traunstein

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / Boris Roessle

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