Großstadt-Trend kommt in Freilassing an

Parkour-Training in Innenstadt

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Treppe: Wer sagt, dass man bei einer Treppe die Stufen nehmen muss, wenn es so ein gutes Geländer gibt?

Freilassing - Im urbanen Raum gemeinsam kreative Wege suchen, bei denen der Bewegungsfluss nicht nur gut aussieht, sondern vor allem Spaß macht. Das ist Parkour.

Das Kinder- und Jugendbüro (KJB) der Stadt Freilassing ermöglichte im Rahmen seines Programms „Spielestadt – Stadt zum Spielen“ Kindern und Jugendlichen diesen Trendsport in der Freilassinger Innenstadt auszuprobieren. Gemeinsam mit dem Trainer Chris Bacher sprangen, flogen und kugelten neun Mädchen und Jungen durch den öffentlichen Raum.

Bautafel: Kinder- und Jugendarbeit in Freilassing – voll in Aktion. 

Gestartet wurde am Gelände vor der Mittelschule. Die Voraussetzungen sind dort optimal. Präzisionssprünge und Bewegungen mit trendigen Namen wie Step through, Reverse, Lazy oder Dash wurden ausprobiert. Ob Mauer, Bank, Tischtennisplatte oder Randsteine, alles Mögliche wurde an diesem Nachmittag als Sportgerät genutzt.

Brunnen: Die Präzisionssprünge klappen schon so gut, dass niemand beim gemeinsamen Sprung nass wird.

Die Mädchen und Jungen hatten die Grundtechniken schnell kapiert. Die Möglichkeiten sich anders durch den öffentlichen Raum zu bewegen, die ihnen Chris Bacher, Trainer und Begründer vom Salzburger Verein Onemove, zeigte, machte sichtlich Spaß. Die Drehungen und Balanceübungen wurden dank guter Tipps und Übungen immer flüssiger. Schnell waren sich alle einig: Das wollen wir öfter machen.

Ob künftig weitere Workshops angeboten werden oder ein regelmäßiges Angebot entsteht, will das Team des Kinder- und Jugendbüro prüfen. Zu dem Training kam es durch das Programm „Spielestadt – Stadt zum Spielen“.

Gemeinsam mit der Soziologin Dr. Helga Huber entwickelte das Team des städtischen KJB einen Rahmen für verschiedene Aktionen rund um Stadt- und Spielraumentwicklung. Nach einer bereits sehr gut angenommenen Parkour-Einheit im Rahmen des Sportunterrichts der Mittelschule, zeigte das Angebot im Rahmen der freien Kinder und Jugendarbeit, dass der Trendsport in Freilassing sehr gut angenommen wird.

Mauer: Springen, balancieren, eine Mauer bietet viele Möglichkeiten bei Parkour.

Auf alle Fälle will man von städtischer Seite bei der Gestaltung von öffentlichen Flächen mit daran denken Bewegungsanreize zu schaffen. Parkour bietet sich in dem Kontext an, da es für Bewegung im städtischen Raum steht und die konditionellen und koordinativen Fähigkeiten stärkt. Es verlangt Kreativität, schult die Selbsteinschätzung und Risikoabwägung und kann gut mit anderen gemeinsam gemacht werden. Es geht nicht um Showeffekte oder Mutproben, sondern ein Entdecken der eigenen Fähigkeiten und die Freude an der Bewegung.

Auf dem Weg von der Mittelschule durch den Schulwald ging es zum Georg-Wrede-Park. Weiter bewegte sich die Gruppe zum blauen Haus bis zum Salzburger Platz um beim ehemaligen Brunnen mit der kleinen Wiese am Beginn der Fußgängerzone abzuschließen. Die Möglichkeiten das eigene Können auszutesten und Neues auszuprobieren waren zahlreich vorhanden. Klar ist bei Parkour – nicht nur an diesem Nachmittag: Wir machen nichts kaputt. Wir sind freundlich. Wir haben Spaß an der Bewegung.

Pressemitteilung Stadt Freilassing

Quelle: BGland24.de

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