Geplante Sicherheitswacht für Freilassing

Freilassing - Mit couragierten und engagierten Bürgerinnen und Bürgern plant Freilassing den Aufbau einer Sicherheitswacht, um die Sicherheit zu erhöhen.

Seit 1994 haben bayerische Städte und Kommunen die Möglichkeit - sofern diese das wünschen - eine Sicherheitswacht einzurichten. Diese dient als zusätzliches Element, um die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu stärken und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu heben. Viele Gemeinden haben dies bereits getan und die dabei gewonnenen Erfahrungen sind positiv und geben der Sache recht. Auch der Freilassinger Stadtrat hat sich im Juni für den Aufbau einer Sicherheitswacht in Freilassing ausgesprochen.

Keine Hilfssheriffs

Die Sicherheitswachten sind organisatorisch den örtlichen Polizeiinspektionen angegliedert, die unter anderem für den Aufbau, Schulungen, Ausrüstung und Dienstbetrieb verantwortlich sind. Die Angehörigen der Sicherheitswacht sind jedoch nicht als „Hilfssheriffs“ zu sehen, sondern sind engagierte und couragierte Bürgerinnen und Bürger, die ein Stück mehr Verantwortung in ihrer Heimatstadt für die innere Sicherheit übernehmen wollen. Zu ihrem Aufgabenbereich gehören in Abstimmung mit der örtlichen Polizeidienststelle vor allem Streifengänge im Stadtgebiet. Bei diesen Streifengängen wird dann auch an sicherheitsrelevanten Brennpunkten „nach dem Rechten geschaut“, Gespräche mit dem Bürger gesucht und natürlich auch polizeilich relevante Sachverhalte weitergemeldet. Die Streifengänger sind an einheitlicher Bekleidung ohne Uniformcharakter erkennbar. Es handelt sich um eine ehrenamtliche Tätigkeit für die jedoch eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 7,16 Euro pro Stunde gewährt wird. Die Mitarbeiter sind durchschnittlich 15 Stunden pro Monat im Einsatz, wobei auch geringfügig mehr Stunden möglich sind.

Voraussetzungen für eine Tätigkeit bei der Sicherheitswacht sind:

  • deutsche Staatsangehörigkeit (in Einzelfällen kann hiervon bei Bedarf abgewichen werden)
  • Alter zwischen 18 und 60 Jahren bei einer Verwendung bis zum 65. Lebensjahr (auch hier kann in begründeten Einzelfällen abgewichen werden)
  • Zuverlässigkeit, Verantwortungsbereitschaft, einwandfreier Leumund
  • Gewähr zum Eintreten für die freiheitlich-demokratische Grundordnung
  • Anforderungen des Außendienstes gesundheitlich gewachsen
  • Zeugnis einer abgeschlossenen Schul- oder Berufsausbildung

Momentan ist der Aufbau der Sicherheitswacht für Freilassing noch in der Genehmigungsphase beim Bayerischen Innenministerium. Mit einem positiven Bescheid kann aber mit großer Wahrscheinlichkeit gerechnet werden. Nach offizieller Genehmigung werden dann weitere Werbemaßnahmen unter anderem auch in der örtlichen Presse folgen. Bei wem das Interesse geweckt wurde, stehen die beiden Verantwortlichen Beamten der Polizeiinspektion Freilassing, PHK Roth und PHM Slamecka unter der Telefonnummer 08654 4618-0, zur Verfügung.

Quelle: Stadt Freilassing

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © Stadt Freilassing

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