„Sonnenschein“ sperrt im Herbst auf

Bauarbeiten für neuen Kindergarten in Freilassing im Zeitplan

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Im Herbst 2019 soll der neue Kindergarten „Sonnenschein“ fertig sein und dann Platz für 100 Kinder haben.

Freilassing - Die Arbeiten an den Außenanlagen für den neuen Kindergarten „Sonnenschein“ haben vor rund drei Wochen begonnen. Die Fassade ist fertig, im Innenbereich sind derzeit Maler und Fliesenleger beschäftigt, es folgen die Bodenleger und die Lieferung der Türen. Fertig sind auch schon die Parkplätze an der Westendstraße.

Der Kindergarten „Sonnenschein“ wird eine viergruppige integrative Einrichtung und soll zum Kindergartenjahr 2019 fertiggestellt sein und dann Platz für 100 Kinder bieten. Die Gesamtkosten betragen 4,4 Millionen Euro, rund 2,2 Millionen Euro davon werden gefördert.

Der Spatenstich war erst im Juni 2018, an der auch Kinder des Kindergartens “Villa Sonnenschein” einige hundert Meter weiter teilgenommen hatten. „Die Kinder gehen ja jeden Tag an der Baustelle vorbei und interessieren sich natürlich für das neue Haus“, erzählte die Leiterin der „Villa Sonnenschein“, Conny Tolks, beim Spatenstich. Sie sei in enger Abstimmung mit den Architekten, „beim Wellness-Raum haben wir zum Beispiel die Kinder gefragt, was sie sich dafür wünschen“. Die Antworten reichten dabei von „viel Musik und viele Kissen“ bis zu „dass es gut riecht“. Tolks freut sich auch, dass sie ab dem Kindergartenjahr 2019/2020 dann auch mehr Kinder für die Inklusion aufnehmen kann.

Im Herbst soll der neue Kindergarten „Sonnenschein“ fertig sein 

Landschaftsarchitekt Peter Rubeck vom Planungsbüro Strasser hatte im Stadtrat seine Ideen für die Außenlandschaft des neuen Kindergartens vorgestellt. Es müsse nicht alles mit Spielgeräten möbliert sein, es werde auch genug freie Flächen geben, zum Beispiel zum Fußballspielen oder Federballspielen, so der Architekt. Die Besonderheit im Außenbereich seien zweifelsohne die alten, zum Teil 35 Meter hohen Bäume, die allesamt bestehen bleiben sollen. Im Norden wird es zusätzlich einen Erdwall geben, „dieser ist zum einen als Lärmschutzwall gegen den Bahnlärm gedacht, aber soll zum anderen von den Kindern im Winter auch als Rodel- und Rutschhang genutzt werden“, so Rubeck. Außerdem soll ein Baumhaus entstehen, allerdings nicht, wie üblich in einem Baum, „das wäre viel teurer als ein freistehendes Haus aufzustellen“. Besonders freuen werden sich die Kids ab Herbst dann über eine eigene Go-Cart-Strecke, eine Wasser-Matsch-Anlage und einen kleinen Bach, „wobei der Wasserlauf der Salzach nachempfunden ist“.

hud

Quelle: BGland24.de

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