Bayerische Staatsregierung

Verbesserter Hochwasserschutz für Freilassing

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Hochwasserschutz für Freilassing

Freilassing - Das verheerende Hochwasser von 2013 traf Freilassing schwer. Das Umweltministerium setzt deshalb noch im Frühjahr erste Sofortmaßnahmen zum Hochwasserschutz um.

Hochwasserschutz ist eine elementare Zukunftsaufgabe und hat für die Bayerische Staatsregierung höchste Priorität. Dies betonte der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber anlässlich der anstehenden Sofortmaßnahmen zum Hochwasserschutz in Freilassing: "Wir gehen den Hochwasserschutz zum Schutz der Bevölkerung in allen Teilen Bayern entschlossen an. Nach dem schweren Hochwasser im Juni 2013 wurde für Freilassing umgehend reagiert und mit der Planung eines umfassenden Hochwasserschutzkonzepts begonnen. Um den Hochwasserschutz schnellstmöglich zu verbessern, werden im Frühjahr in zwei Stufen zudem kurzfristig wirksame Maßnahmen durchgeführt."

In einem ersten Schritt wird in den nächsten Wochen Sand und Kies aus der Saalach entnommen. Damit wird die Sohle eingetieft und der Wasserspiegel bei Hochwasser abgesenkt.

Als zweiter Schritt soll auf bayerischer Seite ab dem Jahr 2015 eine Ufererhöhung entlang der Saalach die Sofortmaßnahmen ergänzen.

"Damit wird die Sicherheit vor Hochwasser spürbar verbessert", so Huber. Die Ufererhöhung wird zunächst befristet bis zur Umsetzung des Hochwasserschutz-Gesamtkonzepts für Freilassing errichtet.

Das Projekt wird vom Freistaat Bayern, von der Salzburg AG und der Bundeswasserbauverwaltung in Salzburg gemeinsam getragen und finanziert.

Die Planungen für ein umfassendes Hochwasserschutzkonzept für Freilassing kommen zügig voran.

Nach den ersten Vorprüfungen werden aktuell die möglichen Varianten fachlich untersucht. Voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2014 werden die Untersuchungsergebnisse vorliegen.

Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Quelle: BGland24.de

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