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Markenprozess Berchtesgadener Land

Markenprozess: "Der Rupertiwinkel kommt zu kurz"

Freilassing - Im Markenprozess des Landkreises würde der Rupertiwinkel wieder mit dem Königssee in einen Topf geworfen - das stößt Grünen und der Bürgerliste sauer auf!

Breiten Raum nahm in der letzten Ortsversammlung der Grünen/Bürgerliste Freilassing die Diskussion um die Markenentwicklung im Berchtesgadener Land und der Posititionierung der Stadt Freilassing ein. Fraktionssprecher Wolfgang Hartmann erinnerte an die ISEK Beschlüsse des Stadtrates, sich touristisch nach Salzburg auszurichten. Der Slogan unserer Väter, so Hartmann, nämlich „Freilassing vor den Toren Salzburgs“, hatte durchaus seine Berechtigung und sicherlich auch seine Richtigkeit. Die derzeitige Vermarktung mit Berchtesgaden könne die Fraktion der Grünen/Bürgerliste im Freilassinger Stadtrat nicht mittragen.

Diese Bedenken der Fraktion, die auch in der letzten Stadtratssitzung vorgetragen wurden, erläuterte der Fraktionssprecher den Anwesenden in der Ortsversammlung der Ökopartei: "Auch bei dem neuen Konzept, das uns vorgestellt wurde, kommt der Rupertiwinkel zu kurz. Da landen wir wieder mit dem Königsee in einem Topf." Zudem habe der Stadtrat auf drängen von Bürgermeister Flatscher soeben das ISEK (Integriertes Stadt Entwicklungs Konzept) neuerlich abgesegnet, in dem eindeutig zu lesen sei, Freilassing solle sich am Wirtschaftsraum Salzburg und touristisch keinesfalls nach Berchtesgaden orientieren. Zu viele Steuergelder seien in den letzten zehn Jahren in die Berchtesgadener Land Tourismusgesellschaft geflossen." Allein Freilassing muss hierfür 40.000 Euro im Jahr aufbringen, die wir im Haushalt dringend benötigen würden" so Hartmann. Die Grenzstadt stemme ohnehin im Landkreis die höchste Kreisumlage und der Rupertiwinkel sei geschichtlich betrachtet als das bayerische Salzburg zu sehen!

Kreisrätin Elisabeth Hagenauer berichtete über den aktuellen Beschluss im Kreisausschuss, ein Lenkungsgremium zur Steuerung des Arbeitsprozesses und Erarbeitung eine neuen Organisationsstruktur der Tourismusverbände und der Wirtschaftsförderung mit dem Landrat als Vorsitzendem zu installieren. Nach intensiven Diskussionen sei erkannt worden, dass der Landkreis federführend an diesem Prozess beteiligt sein müsse.

Pressemitteilung Grüne/Bürgerliste Freilassing

Rubriklistenbild: © pa

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