Regionale Produkte in der Innenstadt

Bald ein Bio- und Regionalladen in Freilassing?

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(von links nach rechts): Kaspar Müller, Bernhard Zimmer und Erika Scheinast vor der Kühltheke

Freilassing - Seit es den Rewe-Markt nicht mehr gibt, ist es in Freilassing mit der Nahversorgung nicht mehr weit her. Die Grünen wollen da nun Abhilfe schaffen:

Das Thema Nahversorgung im Innenstadtbereich beschäftigt die Freilassinger Grünen/Bürgerliste nach dem Aus für den Rewe-Markt verstärkt. Das Fehlen von Einkaufsmöglichkeiten im zentralen Bereich als Auswirkung der großen Verkaufsflächen im Randbereich Freilassings „Geschäfte auf der Grünen Wiese“ hatte ja schon den Wahlkampf mitgeprägt.

Inspiration durch den Regional- und Bioladen in Piding

(von links nach rechts): Eugen Tites, Wolfgang Hartmann, Kaspar Müller, Ilse Fegg und Siegfried Dolleisch mit Bernhard Zimmer

Da es an guten Beispielen für kleine Nahversorger, die zudem gute Produkte anbieten, nicht fehlt, beschlossen die Grünen/Bürgerliste sich im Regional- und Bioladen in Piding aus erster Hand über Details zu informieren, um zu überlegen, ob ein ähnlich strukturiertes Geschäft in Freilassing das entstandene Loch füllen kann – frei nach dem Motto nicht reden, sondern handeln. Dr. Bernhard Zimmer, als Vorstand der Regio Star eG., die den Pidinger Laden führt, informierte zunächst die interessierten Teilnehmer vor Ort. Diese hatten gleichzeitig die Gelegenheit, sich mit eigenen Augen bzw. allen Sinnen eine Bild zu machen und waren von dem guten Angebot vor allem an frischem Gemüse und Obst sehr beeindruckt. „Obst und Gemüse müssen makellos sein – etwas anderes toleriert der Kunde nicht“, so Bernhard Zimmer.

Die Bemühungen, die am beim Aufbau eines solchen Projektes nötig sind, wie die Suche nach dem richtigen Ort, bauliche Maßnahmen und Erstinvestitionen für Ausstattung und ähnliches sind in Piding nach rund zwei Jahren noch nicht vergessen. Die laufenden Kosten, wie die Aufwendungen für Personal und Energiekosten waren ebenfalls ein wichtiger Punkt.

Was ist Inhalt des Sortiments ?

"Wie ist die Produktpalette definiert?", wollte Kaspar Müller wissen – "was gilt als regional, wie wird hier abgegrenzt?" Die Geschäftsführer des Regionalladens handeln nach einer grundsätzlichen Festlegung: „Was nicht regional ist muss Bio sein, wenn etwas regional und Bio ist, ist das optimal“. Im Alltag wird das Angebot weiter an die Kundenwünsche hinsichtlich Sortiment oder auch über Sonderbestellungen, etc. angepasst, aber auch Bemühungen um Lieferanten „Wenn einer unserer kleinen Lieferanten aus der Nähe mal wieder nicht geliefert hat, dann fahren wir auch schon mal selber“ Zitat Bernhard Zimmer.

Umsetzungswunsch für Freilassing

Über Dauerbilligangebote ("so billig ist die Berchtesgadenerland-Butter ja nirgends") zeigte sich Ilse Fegg erstaunt. Auf der Neubichler Alm war noch Gelegenheit mit der Wirtin, Christiane Fischer-Urlbauer, die für den Regionalladen buchhalterisch tätig ist, zu sprechen. Im intensiv geführten Gespräch übertrug sich das Engagement der Pidinger und die Freilassinger loteten angeregt von den neuen Ideen Möglichkeiten für einen Nahversorger auf Basis der Regionalladen-Idee für Ihre Stadt aus: Unter der Überschrift Regionale Wertschöpfung und kurze Wege für die Waren und die Kunden wollen die Grünen/Bürgerliste nichts unversucht lassen, um zur Umsetzung eines ähnlichen Ladens in Freilassing beizutragen.

Grünen/Bürgerliste Freilassing

Quelle: BGland24.de

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