Ein Juwel in Freilassing

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Architekt Kaspar Müller (v.l.) mit Kollegin Marianne Schwarzer besichtigt gemeinsam mit Wolfgang Hartmann die denkmalgeschützte Montagehalle.

Freilassing - „Freilassing, die Stadt der Eisenbahn“ hat es verdient, dass ihre Geschichte auch der Nachwelt erhalten bleibt, meint Wolfgang Hartmann bei einer Führung in der Lokwelt.

Eine Erweiterung des Eisenbahnmuseums in die Montagehalle wäre für die Grüne/Bürgerliste durchaus eine Option.

Als Spitzenkandidat der Ökoliste für den Stadtrat, aber vor allem als engagiertes ehrenamtliches Vorstandsmitglied des Vereins „Freunde des Historischen Lokschuppens 1905 Freilassing“ liegt ihm eine würdige Bewahrung der Freilassinger Eisenbahngeschichte sehr am Herzen. Hartmann stellte klar, dass das Museum sehr gut besucht werde. Als Vater von vier Kindern kann er nur bestätigen, dass die Eisenbahn bei jung und alt eine Attraktion sei, was man bei jedem Besuch im Lokschuppen immer wieder zu spüren bekommt.

Noch interessanter könnte das Museum aber werden, wenn es mehr Maschinen zeigen könnte. Wolfgang Hartmann weiß, dass sehr viele Eisenbahn - Exponate in Deutschland ein sehr tristes Dasein unter freiem Himmel führen. Eisenbahnfreunde suchen verzweifelt Unterstellmöglichkeiten, um diese „Zeitzeugen der Eisenbahngeschichte“ der Nachwelt zu erhalten. Er könne sich vorstellen, dass die Freunde des historischen Lokschuppens diese Exponate betreuen, bzw. diesen Asyl in der Freilassinger Lokwelt anbieten könnten. Hierzu wäre es aber notwendig, die vorhandene Montagehalle als begehbares Depot nutzen zu dürfen.

Als „Architektonisches Kleinod“ bezeichnete Kaspar Müller begeistert diese Industriehalle. Gemeinsam mit seiner Berufskollegin Marianne Schwarzer findet der Architekt, dass die Montagehalle zu Recht unter Denkmalschutz stehe. Beide Fachleute sind der Auffassung, dass die Stadt Freilassing sehr weitsichtig entschieden habe, als sie das vom Orkan Kyrill zerstörte Dach nicht nur notdürftig, sondern gleich nachhaltig instand setzen ließen. Sie könnten sich gut vorstellen, dass die von Hartmann angedachte Verwendung deutlich kostengünstiger umzusetzen wäre, als die Nutzung als Stadthalle. Diese sei ebenfalls begrüßenswert, müsse aber integriert in einem Bürgerhaus Mitten in Freilassing (z.B. Sonnenfeld) ihren Platz finden, fand Wolfgang Hartmann abschließend.

Pressemitteilung Grüne/Bürgerliste Freilassing

Quelle: BGland24.de

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