Altbürgermeister Lindner feiert 93. Geburtstag

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Freilassing - Obwohl er im Rollstuhl sitzen muss, lässt ihn das Geschehen in der Stadt, zu deren Entwicklung er maßgeblich beigetragen hat, nicht los. Altbürgermeister Ludwig Lindner feiert seinen 93. Geburtstag.

Mit wachem Geist kommentiert er auch die aktuellen Geschehnisse und sein reichhaltiger Erfahrungsschatz gibt ihm Hilfestellung dabei. Spricht man mit ihm darüber, so hat man den Eindruck, dass er am liebsten wieder das Steuer übernehmen wolle, um seiner Stadt zur Seite zu stehen. Er hat immerhin nahezu fünfzehn Jahre (1966-1980) unter denkbar schwierigen Umständen als Erster Bürgermeister die Geschicke in der Grenzstadt mitbestimmt. Nunmehr bedrückt ihn die Sorge um „seinen Ort“, von dem derzeit keine positiven Signale auszugehen scheinen.

„Diese Erkenntnis ist mit den neuesten Zahlen und Daten zu belegen.“, betont Lindner und resümiert weiter: „Betrachtet man den Erfolgskurs unserer Nachbargemeinde Saaldorf-Surheim, so sollte man beim Bestaunen nicht stehen bleiben.“ Es sei nicht sinnvoll, auf Bestehendem auszuruhen. Gesunde Betriebe seien der Motor der heimischen Wirtschaft, die zu fördern und auszubauen sind. Dazu müssen attraktive Grundstücke gefunden und auch ausgewiesen werden. „Bodenpolitik war schon immer und muss weiterhin Chefsache sein.“, mahnt Lindner an. Es dürfe kein Arbeitsplatz verloren gehen, weil sich eine Firma nicht vergrößern könne.

Schwerpunkte auf die „Soziale Stadt“, Integration und das Zusammenleben zu legen, sei sicherlich nicht abwegig. Dabei dürfe aber der Motor „Einnahmen“, mit dem solche Projekte finanzierbar sind, nicht gedrosselt werden. Viel Lob zollte der Altbürgermeister dem WIFO und seinen angeschlossenen Unternehmen. Der Stadtentwicklung mit einem Konzept Leben einzuhauchen und alle Betroffenen einzubinden, sei der richtige Weg, der aber mit Tempo beschritten werden müsse.

Im Gespräch ließ Ludwig Lindner abschließend keine Zweifel aufkommen, dass er weiterhin das Geschehen in der Stadt sehr genau beobachten wolle, auch wenn er öffentlich nicht mehr so auftreten könne. Er wünschte seiner FWG Heimatliste weiterhin viel Erfolg, den sie vor allem in der letzten Zeit aufweisen konnte. Die Medien seiner Heimat gratulieren ihm zu seinem 93. Geburtstag und erhoffen für ihn alles erdenklich Gute.

Pressemeldung

Quelle: BGland24.de

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