70-Jähriger bei Wohnungsbrand schwer verletzt

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Der schlafende Bewohner wurde durch einen unter schwerem Atemschutz vorgehenden Angriffstrupp gefunden und mit einer Steckleiter durch ein Fenster aus der Wohnung im Hochparterre gerettet.
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Freilassing - Am Donnerstagabend fing eine Wohnung in Freilassing Feuer. Ein Rentner konnte in letzter Sekunde gerettet werden, ein Feuerwehrmann wurde verletzt:

Mit dem Stichwort „unklare Rauchentwicklung“ wurde die Feuerwehr Freilassing am Donnerstag,während des wöchentlichen Übungsabends in die Karlsbader Straße in Freilassing alarmiert.

Am Donnerstagabend fing die Wohnung eines 70-Jährigen in der Karlsbaderstraße in Freilassing Feuer. Ein Nachbar verständigte um 19.55 Uhr die Polizeieinsatzzentrale, weil Rauch aus der Erdgeschosswohnung des 70-Jährigen drang. Die Freilassinger Feuerwehr rückte sofort mit sechs Fahrzeugen und 26 Mann an. Sie drangen mit schwerem Atemgerät in die verrauchte Wohnung vor.

Der 70-Jährige Inhaber der Wohnung wollte diese nicht verlassen, erst auf Drängen der Einsatzkräfte und in letzter Sekunde konnte er mittels einer Steckleiter aus der Wohnung gebracht werden. Er wurde mit einer Rauchgasvergiftung und Unterzucker ins Krankenhaus gefahren. Mehrere Angriffstrupps gingen zwischenzeitlich gegen den Brandherd vor und konnten schnell „Feuer aus“ melden. Während der Löscharbeiten wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt und musste nach Erstversorgung durch das Rettungsteam des Roten Kreuzes mit dem Krankenwagen zur weiteren Versorgung in die Kreisklink Bad Reichenhall gebracht werden.

Feuerwehr rettet Rentner

Der Trupp des Hilfeleistungslöschfahrzeugs verschaffte sich gewaltsam Zutritt über die Wohnungstür, während der Angriffstrupp des 2. Löschfahrzeugs über ein Fenster auf der Gebäuderückseite in die Wohnung eindrang.

Beamte der Polizeiinspektion Freilassing sowie die Brandermittler der KripoTraunstein untersuchten im Anschluss an die Löscharbeiten die Wohnung. Die Feuerwehr unterstützte die Beamten mit der Ausleuchtung der Räume. Vom Roten Kreuz waren vierzehn Helfer mit sechs Fahrzeugen vor Ort. Nachdem die Räume sowie der Eingang des Mehrfamilienhauses mittels Drucklüfter rauchfrei waren, konnten auch die anderen Anwohner, die rechtzeitig aus dem Gebäude gebracht werden konnten, wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Der entstandene Sachschaden wird auf 25.000 bis 30.000 Euro geschätzt. Als Brandursache dürfte ein technischer Defekt auszuschließen sein, möglicherweise kommt dafür der achtlose Umgang mit Rauchzeug in Betracht.

 

Quelle: BGland24.de

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