Flughafen: Bürgerbeirat steht

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Bettina Oestreich (r.) wünscht sich mindestens eine bayerische Stimme mehr im Bürgerbeirat.
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Freilassing/Salzburg - Im November 2013 ist die Gründung eines Bürgerbeirates für den Salzburger Flughafen in Auftrag gegeben worden. Jetzt steht die Zusammensetzung fest.

Flughafen-Aufsichtsratschef Christian Stöckl teilte am Donnerstag mit: "In einem konstruktiven Gespräch mit Vertretern des Anrainerschutzverbandes und der Geschäftsführung des Salzburger Flughafens, an dem auch der stellvertretende Vorsitzende des Flughafen-Aufsichtsrates Dr. Martin Floss und Prof. Dr. Gerd Prechtl, der in den vergangenen Monaten in vielen Einzel- und Gruppengespräche die Einrichtung des Bürgerrates vorangetrieben hat, teilgenommen haben, haben wir uns auf die Zusammensetzung des künftigen Bürgerrates geeinigt." Demnach besteht der Bürgerbeirat insgesamt aus 16 Mitgliedern. Drei davon sollen aus Freilassing und dem Rupertiwinkel kommen.

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Gegenüber BGLand24 äußerte Bettina Oestreich als Vorsitzende des Fluglärmschutzverbandes jetzt, dass sie sich noch nicht im Klaren ist, welche drei Vertreter gemeint sind: "Wir wissen nicht, ob es drei Vertreter des Fluglärmschutzverbandes sein werden oder der drei Anrainergemeinden." Auf alle Fälle ist die Schutzverband-Vorsitzende der Meinung, dass die Gemeinden Saaldorf-Surheim, Freilassing und Ainring vertreten sein müssten, sowie der Schutzverband. "Auf österreichischer Seite wurden Vertreter der Anrainergemeinden Hallein, Anif/Grödig, Wals-Siezenheim und Bergheim zusätzlich zu drei Vertretern des Anrainerschutzverbandes Salzburg Airport eingeplant", begründet sie ihre Forderung.

Die Größe des Bürgerbeirates von 16 Mitgliedern sagt Bettina Oestreich zu. Sie ist sich auch sicher, dass in dieser Gruppe eine Geschäftsordnung gefunden werden kann, mit der sich arbeiten lässt. Allerdings behält sie sich ein Rückzugsrecht vor, sollte sie Teil des Beirates werden, falls die Interessen der bayerischen Anrainer nicht gehört werden.

Als nächster Schritt werden laut Stöckl die Vertreter und jeweiligen Stellvertreter in den Räten namentlich nominiert. Noch vor dem Sommer soll dann die konstituierende Sitzung des Bürgerrates stattfinden. "Dabei wird der Bürgerrat eine Moderatorin/einen Moderator wählen und sich eine Geschäftsordnung geben. Zudem werden Aufgaben und Ziele sowie Rechte und Pflichten gemeinsam erarbeitet und festgelegt. Ergebnis soll ein Themenkatalog mit Prioritäten sein, die dann sukzessive abgearbeitet werden. Außer Streit gestellt ist die Existenz des Salzburger Flughafens. Um dem Bürgerrat den entsprechenden Stellenwert zu geben, soll er rechtlich verankert werden", erläuterte der Landeshauptmann-Stellvertreter.

cz

Quelle: BGland24.de

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