Schwerer Arbeitsunfall: Es gibt keine Augenzeugen

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Am Sonntagnachmittag ereignete sich am Freilassinger Bahnhof ein schwerer Arbeitsunfall.

Freilassing - Am Bahnhof ereignete sich am Sonntagnachmittag ein schwerer Arbeitsunfall. Eine Person wurde durch einen 15.000-Volt-Stromschlag schwer verletzt. Augenzeugen gibt es keine. **neu: Bilder**

UPDATE 19.30 Uhr:

Wie es zu dem schlimmen Arbeitsunfall am Freilassinger Bahnhof kommen konnte, ist bislang nicht klar, bestätigt Rainer Scharf, Pressesprecher der Bundespolizei in Rosenheim, auf Nachfrage unserer Redaktion.

Scharf kann aber versichern, dass in alle Richtungen ermittelt wird. "Es gibt keine Augenzeugen, die gesehen haben, wie sich der Unfall zugezogen hat", erklärt Scharf weiter. Lediglich den Sturz von der Leiter konnte ein weiterer Arbeiter beobachten.

Die Bundespolizei setzt hauptsächlich auf die Informationen des Betroffenen. Dieser ist schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert worden, wie Scharf bgland24.de bestätigen kann.

Schwerer Arbeitsunfall am Freilassinger Bahnhof

UPDATE 18.15 Uhr:

Am Sonntagnachmittag gegen 16 Uhr hat am Freilassinger Bahnhof ein Arbeiter bei Wartungsarbeiten an der Oberleitung einen 15.000-Volt-Stromschlag bekommen- der Mann erlitt nach erster Einschätzung schwere Brandverletzungen auf der Haut und innere Verletzungen.

Die Leitstelle Traunstein schickte sofort die Freiwillige Feuerwehr Freilassing und das Rote Kreuz mit Rettungswagen und Notarzt zum Einsatzort. Der Mann hatte unter anderem schwere Verbrennungen auf der Haut und innere Verletzungen erlitten und musste vor Ort intensivmedizinisch versorgt werden.

Die nachgeforderte Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ konnte gegenüber des Bahnhofs auf einem von der Feuerwehr abgesicherten Kiesplatz landen und sollte den Mann dann eigentlich zur Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Murnau fliegen, eines von bundesweit nur wenigen Behandlungszentren für schwer brandverletzte Patienten. Aufgrund seines Zustands wurde der Verletzte dann aber per Rettungswagen bodengebunden ins Salzburger Unfallkrankenhaus eingeliefert.

„Christoph 14“ flog ohne Patient weiter zu einem anderen internistischen Notfall bei Weildorf.

Pressemeldung BRK Kreisverband Berchtesgadener Land

Erstmeldung:

Am Freilassinger Bahnhof ereignete sich am Sonntagnachmittag ein schwerer Arbeitsunfall. Eine Person soll bei Arbeiten an der Oberleitung einen Stromschlag bekommen haben - der Mann soll schwerstverletzt sein. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Die Bundespolizei ist vor Ort. Der Bahnhof war für kurze Zeit gesperrt, nun verkehren die Züge wieder.

Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Quelle: BGland24.de

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