Nein zu Privatisierungsabsichten der EU

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Dr. Wolfgang Krämer (links) und Dr. Juliane Thimet

Freilassing - Der CSU-Ortsverband spricht sich klar gegen die Privatisierueng der Trinkwasserversorgung aus. Zusammen mit der Wasserwerksnachbarschaften sprachen sie über das Thema.

Mit einem klaren "Nein" zur Privatisierung der Trinkwasserversorgung nimmt CSU-Ortsvorsitzender Dr. Wolfgang Krämer zur aktuellen Diskussion Stellung. Die Absichten seitens der EU standen im Mittelpunkt eines Treffens mit Frau Dr. Juliane Thimet, Vorsitzende der Wasserwerksnachbarschaften Bayern e. V. (WWN) und Direktorin im bayerischen Gemeindetag. Dr. Krämer, Facharzt und seit Jahren für das Öffentliche Gesundheitswesen bayernweit auf dem Gebiet der Trinkwasserhygiene als Mitarbeiter des Bayerischen Uwelt- und Gesundheitsministeriums tätig, betonte, dass die EU mit Trinkwasser als dem lebensnotwendigen Lebensmittel Nummer 1 keine privatwirtschaftlichen Experimente machen dürfe.

Aus seiner Sicht stellten die Pläne der EU einen inakzeptablen Dammbruch dar, der ohne Einschränkung zu verhindern ist. Die Privatisierungsbestrebungen stoßen in der Bevölkerung zu recht auf erbitterten Widerstand. Dr. Thimet bekräftigte Krämers Position mit der Haltung der WWN, die Pläne der EU zur drohenden Privatisierung der Wasserversorgung seien "umgehend und dauerhaft" zu stoppen. Damit die Binnenmarktregeln nicht auf die Trinkwasserversorgung ausgedehnt werden können, ist eine Ausnahmeregelung in der EU-Richtlinie notwendig.

Daher geht die Aufforderung an alle politisch Verantwortlichen in Land und Bund, sowie an die deutschen Europaabgeordneten, sich nachdrücklich für das bewährte System einzusetzen. Die bayerischen Verbraucher erwarten, dass die bewährte kommunale Trinkwasserversorgung zu fairen Preisen und in höchster Qualität nicht dem Gewinnstreben von Konzernen geopfert wird. Auch in ihrer gemeinsamen Vorstandsarbeit bei der WWN werden Dr. Thimet und Dr. Krämer weiterhin den bewährten Schulterschluss praktizieren und gemeinsam Ihren Beitrag zur Versorgung der Bayerischen Bevölkerung mit einwandfreiem Trinkwasser leisten.

Pressemitteilung CSU Ortsverband Freilassing

Quelle: BGland24.de

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