Wo kommen die Hackschnitzel her?

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Freilassing - Die Gegner eines Biomasse-Heizkraftwerkes für Freilassing werden aktiv. **Video**

Die große Frage, die vor allem für den Bund Naturschutz geklärt werden muss, ist die Frage: „Wo kommen die Hackschnitzel her?“ Denn sobald ein Transport mit Biomasse mehr als 70 Kilometer auf der Straße zurücklege, sei die Belastung für die Natur höher, als der Nutzen des Kraftwerks, heißt es.

Doch bisher habe man dazu keine Informationen von der Stadt Freilassing erhalten, sagte Michael Behringer vom Bund Naturschutz gegenüber bgland24. Erst wenn es konkrete Angaben gebe, werde sich der Bund Naturschutz entscheiden, ob er gegen das Projekt vorgehen werde.

Sowohl Michael Behringer vom Bund Naturschutz, als auch Kaminkehrermeister Wolfgang Wagner wollen mehr über das geplante Biomasse-Heizkraftwerk in Freilassing erfahren.

Für Bezirkskaminkehrermeister Wolfgang Wagner ist klar, wenn die Stadt die Planungen konkretisiert und nicht auf die Stimmen der Bürger achtet, wird er einen Bürgerentscheid initiieren. Er spricht sich für ein ganzheitliches Energiekonzept in Freilassing aus und findet ein Biomasse-Heizkraftwerk den falschen Ansatz. Sollte die Mehrheit der Bürger es aber befürworten, dann soll es seiner Ansicht nach auch gebaut werden, so Wagner. Bisher hat man sich im Stadtrat nur darauf verständigt, dass das Biomasse-Heizkraftwerk neben der Kläranlage entstehen soll. Konkreter sollen die Planungen im Sommer werden.

Mehr zum Thema Biomasse-Heizkraftwerk:

Heuer noch Biomasse-Heizkraftwerk für Schönau

Wikipedia

Quelle: BGland24.de

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