Fernwärmenutzer sehen Riesenchancen!

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Freilassing - Die „Fernwärmenutzer für Biowärme Freilassing“ konnten mit Franz Steindl, einen versierten und erfahrenen Vertreter der Biomassekraftwerke, für einen Gesprächsabend gewinnen.

Mit vielen Fragen und Diskussionsbeiträgen hatten die Teilnehmer die Möglichkeit sich ein klares Bild von der Beteiligung der Salzburg AG am Neubau des Freilassinger Biomasseheizwerks zu machen.

Erfahrung aus über 50 Jahren

Die Salzburg AG betreibt seit 1950 das Fernwärmenetz der Stadt Salzburg und betreut zigtausende zufriedene Wärmeabnehmer – in Stadt und Land Salzburg. Aufgrund der großen Nachfrage und den klaren Umweltvorteilen wurde das Fernwärmenetz der Stadt Salzburg laufend ausgebaut. Mit der Einspeisung von Abwärme großer Firmen wie z.B. Kaindl und modernen Biomasse-Heizkraftwerken wie in Wals-Siezenheim leistet die Firma einen aktiven Beitrag zur Ressourcenschonung und kompetenten Wärmeversorgung der Bürger.

Erfolgreiche regionale Partnerschaften

Viele erfolgreiche Kooperationen – ähnlich wie in Freilassing angedacht - bestehen mit Gemeinden im Salzburger Umland. In der Gemeinde Altenmarkt beträgt z.B. der Gesellschaftsanteil – wie in Freilassing angedacht – 49 %, und die Partnerschaft mit der örtlichen Land- und Forstwirtschaft funktioniert ausgezeichnet. Die bestehende Fernwärmeverbindung von Hallein nach Salzburg ist 18 km lang und nutzt Abwärme aus den Halleiner Industriebetrieben für die Salzburger Wärmeversorgung. Der Wärmeverlust auf dieser Strecke beträgt nur 1,5 Grad Celsius. Franz Steindl: „Das Halleiner Beispiel zeigt, dass sich die Freilassinger Fernwärmenutzer wegen der 3-4 km langen Zuleitung zum bestehenden Fernheizwerk in der Zirbenstrasse keine Sorgen machen müssen.“

100 Prozent Ökoenergie

In der Regel wird ein Biomasseheizwerk zur Sicherung der Versorgung bei einem Ausfall mit einem Kessel, befeuert durch fossile Energieträger (Öl, Gas), ergänzt. Der besondere Vorteil des geplanten Freilassinger Biomasseheizkraftwerks ist, dass auf fossile Energieträger vollständig verzichtet werden kann, weil die Versorgung und Reserve über den Salzburger Wärmeverbund gesichert ist. Im Gegenzug wird eine Überproduktion von Wärme (z.B. im Sommer) in Freilassing von den Salzburgern abgenommen – ein Gewinner-Gewinner-Modell. Durch die Kooperation mit der Salzburg AG entstehen dem Freilassinger noch weitere Vorteile. Die erfahrenen und kompetenten Fernwärmepartner kaufen die Energie günstiger ein und bringen ausgereiftes Know-how mit.

Offen für neue Technologien

Mit dem warmwassergebundenen Fernwärmenetz und der vernünftigen Energiedichte in Freilassing ist das System grundsätzlich für alle künftigen Energieerzeugungsmethoden offen – ein nicht zu unterschätzender Vorteil für die Zukunft. Die Nachbarn, die Salzburg AG investiert in große Pufferspeicher, testet Thermosolarflächen mit Pufferspeicher und auch fast alle anderen Arten zur Energiegewinnung, um für die Zukunft gerüstet zu sein und möglichst unabhängig von den fossilen Energieträgern zu werden. Die Partnerschaft mit Freilassing ist geprägt von der Mehrheitsbeteiligung der Stadt und der Konzentration auf die Kernkompetenzen der Salzburg AG – die Energiegewinnung.

Einmalige Chance für Freilassing

„Die Zukunft des Fernheizwerks Zirbenstrasse ist gesichert, die Salzburg AG steht für Kontinuität – die bestehenden positiven Partnerschaften bestätigen dies. Der Anschluss des Fernwärmegebietes Zirbenstrasse an das neu zu errichtende Biomasseheizkraftwerk dient dem Wohl der gesamten Stadt – steht doch damit sofort eine beträchtliche Zahl von Nutzern zur Verfügung. Gerade am Anfang der Betriebszeit eines neuen Biomasseheizwerks stehen immer die Bemühungen rasch ausreichend viele Wärmeabnehmer zu gewinnen – durch die Nutzer aus dem Gebiet Zirbenstrasse ist ein guter Start garantiert – für beide Seiten. Darüber hinaus nimmt Salzburg die nicht in Freilassing benötigte Wärme ab, sodass in Freilassing das Fernwärmenetz ohne Druck sukzessive ausgebaut werden kann – ein einmaliger Vorteil für den Start unseres neuen Biomasseheizkraftwerks!“ hebt Alois Kraller, Sprecher der Initiative „Fernwärmenutzer für Biowärme Freilassing“, die einmalige Chance für Freilassing hervor.

Pressemitteilung Fernwärmenutzer für Biowärme Freilassing

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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