Für Herausforderungen auch räumlich gerüstet

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Startklar-Geschäftsführer Heinz Schätzel führte die Besucher durch die umgebaute und insgesamt 300 Quadratmeter große Geschäftstelle der gemeinnützigen Jugendhilfeeinrichtung.

Freilassing – Seit ein paar Wochen erstrahlt die Geschäftstelle der Freilassinger Jugendhilfeeinrichtung Startklar Schätzel in neuem Glanz. Das gesamte Raumkonzept wurde überarbeitet.

Jetzt ist alles hell und großzügig gestaltet und das kommt nicht nur den Mitarbeitern, sondern auch den betreuten Familien und Jugendlichen zugute. Vergangene Woche wurde das Büro offiziell eingeweiht.

Dieses Frühjahr ist es 22 Jahre her, dass Heinz Schätzel mit drei weiteren Kollegen die erste Jugendwohngruppe in der Staufenstraße eröffnete. „Dort war auch unser erstes ‚Büro’ untergebracht: ein einfaches Zimmer mit Schreibtisch“, erinnert sich der Pädagoge. Aus den vier Mitarbeitern sind im Laufe der Jahre 110 geworden und Startklar ist längst nicht mehr nur in Freilassing und im Berchtesgadener Land vertreten, sondern mit seinen Einrichtungen über ganz Südostoberbayern bis nach Landshut verstreut. „Aber auch unser Angebot ist seit 1988 gewachsen“, erklärt der Geschäftsführer. Seit 1997 organisiere man „Flexible Hilfen“, das sind passgenaue Hilfen nach dem individuellen Bedarf der Familien, Kinder und Jugendlichen.

Architekt Christian Fegg (l.) legte bei seinem Raumkonzept viel Wert auf große, helle Räume. Den Startklar-Mitarbeiten gefällt’s.

In der jüngsten Vergangenheit habe die „Sozialraumorientierung“ in der Jugendhilfe deutlich zugenommen. Für die Startklar-Mitarbeiter bedeute das, die Menschen mit ihren Bedürfnissen und ihren Stärken in den Mittelpunkt zu stellen und sie zu ermutigen, selbst Verantwortung für die Lösung ihrer Probleme zu übernehmen. Mit dem vom Bundesfamilienministerium geförderten Projekt „Mehrgenerationenhaus“ engagiert sich die Einrichtung außerdem für die Stadtteilarbeit in Freilassing.

„Es gibt viel zu tun“, weiß Heinz Schätzel, der den Herausforderungen im sozialen Bereich engagiert und „startklar“ entgegensieht. „Das Geld wird definitiv knapper, deswegen braucht es gute Ideen und Konzepte. Nur so können wir auch in Zukunft effektive und wirkungsvolle Hilfe anbieten.“ Und um gut arbeiten zu können, brauche es eben auch eine „schöne Zentrale“. Die Umbauten der Geschäftstelle fasst Startklar-Geschäftsführer Schätzel so zusammen: „Viel Dreck, viel Staub, viel Arbeit“. Drei ehemals abgetrennte Wohnungen in dem Geschäftshaus in der Hauptstraße wurden zusammengelegt, Wände rausgerissen und Stockwerke durch eine neue Treppe verbunden. Der junge Architekt Christian Fegg hat viel Wert auf Helligkeit gelegt und darauf, dass sich keine Verkehrswege überschreiten. „Es ist nicht optimal wenn man erst durch ein anderes Büro gehen muss, um ins Archiv zu gelangen.“

Pressemitteilung Startklar Schätzel

Quelle: BGland24.de

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