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Was tun gegen das Problem mit dem Grundwasser?

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Diese weiträumig und tief überfluteten Flächen südlich vor Heidenpoint und im Bereich von Retetionsflächen des Mühlstätter Grabens (auch Sonnwiesgraben/nicht im Bild) haben durchaus ihren Teil zum blitzartigen Hochschnellen des Grundwasserpegels beigetragen.

Ainring - Die Grundwasser-Problematik in Perach/Heidenpoint wurde beim Hochwasser mehr als deutlich. Immerhin muss jetzt nicht mehr gechlort werden!

In der jüngsten Gemeinderatssitzung stellte ÜPW-Fraktionssprecher Martin Strobl einen Antrag zu konkreten Einzelmaßnahmen im Zusammenhang  mit der Grundwasser-Problematik in Perach/Heidenpoint.

Chlorung aufgebhoben:

Das Trinkwasser in der Gemeinde wird ab sofort nicht mehr mit Chlor versetzt. Das haben die Gemeindewerke mitgeteilt.

Mehr als eine Woche lang war das Wasser vorsichtshalber gechlort worden: damit sollte die Bildung von Keimen im Wasser verhindert werden. Seither wurden fünf Wasserproben genommen und untersucht. Alle fünf waren einwandfrei. Der Geruch von Chlor kann aber noch ein paar Tage lang vorhanden sein.

Quelle: Bayernwelle Süodst

Er verwies darauf, in der am 3. Juli stattgefundenen Informationsveranstaltung zur Grundwasserproblematik in Perach/Heidenpoint sei dargestellt worden, dass Pegelstände des Grundwassers in näherer Umgebung zu Perach/Heidenpoint in Mitterfelden beim ehemaligen Anwesen „Feldwanger“ und in Perach Nähe Bahnlinie gemessen werden könnten. Der Pegel in Mitterfelden könne dabei über das Internet online von jedem Bürger verfolgt werden; der Pegel in Perach jedoch könne nur manuell ausgelesen werden. Es sei also erforderlich, dass ein Mitarbeiter der Gemeinde Ainring die Messstelle aufsuche, die Daten sichere und diese einer entsprechenden Auswertung zuführe.

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„Meiner Meinung nach ist eine  möglichst schnelle und umfassende Informationspolitik für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger unerlässlich“, betonte Strobl und sagte weiter, alleine schon das Wissen, wie sich der Grundwasserstand in den betroffenen Gebieten entwickle, könne Sachgüter in nicht unbeträchtlichem Wert  sichern, habe doch der Eigentümer noch zeitlichen Vorlauf, sein Hab und Gut zu sichern. Zudem würden neue Messstellen verlässliche Zahlen für künftige geologische Begutachtungen der Grundwasserproblematik liefern. Eine bessere Analyse könne damit gewährleistet werden, meinte der Fraktionssprecher.

Aus diesen Grund beantragte er, dass im vom Grundwasser betroffenen Gebiet von Perach/ Heidenpoint neue Grundwassermessstellen errichtet werden und diese online von den Bürgerinnen und Bürgern abgerufen werden können. Die Internet-Adresse sollen allen Gemeindebürgern in geeigneter Weise – wie beispielsweise Internet, Gemeindezeitung – bekannt gegeben werden. In die Prüfung geeigneter Stellen sollen insbesondere die neuen Sickerbecken unterhalb von Eschlberg, sowie der kleine Wald zwischen Adelstetten und Heidenpoint einbezogen werden.

Wie Martin Strobl verdeutlichte, sei es in besagter Informationsveranstaltung augenfällig gewesen, dass es bei den von der Gemeinde Ainring beauftragten Fachleuten keine klaren  Zuständigkeiten zu diesem Thema gebe. Strobl: „Herr Unterreitmeier von der Firma Aqua Soli berichtete, dass er lediglich für die Oberflächenwasserproblematik am Sonnwiesgraben  einen Auftrag habe. Für den Mühlstätter Graben fühlte er sich nicht zuständig. Dem anwesenden Gutachter, Herrn Thiele von der Firma Crystal Geotechnik in Wasserburg am Inn, wurde zwar offensichtlich ein Auftrag zur Analyse des Oberflächenwassereintrages ins Ainringer Moor  gegeben, konkrete  Untersuchungen zur Beschaffenheit des Untergrundes, werden jedoch, obwohl die Firma Crystal Geotechnik  diese Leistungen ebenfalls anbietet, in zahlreichen Einzelfällen, wie zum Beispiel  neue  Sickermulde im Zuge des Baus der Firma Heinze, von der Gemeindeverwaltung an Herrn Dipl-Geologen Ohin aus Rohrdorf vergeben.“

Strobls Antrag beinhaltete neben der erwähnten Schaffung neuer Grundwassermessstellen  noch drei folgende Punkte: 1. Die Gemeindeverwaltung wird beauftragt in der nächsten Gemeinderatssitzung die bestehenden Vertragsverhältnisse inklusive der konkreten Aufträge an die einzelnen beteiligten Gutachter und Büros in öffentlicher Sitzung darzulegen. – 2. Wenn möglich sollte nur ein einziges Planungsbüro mit der Gesamtmaterie beauftragt werden, insbesondere unerlässlich im Hinblick auf klare Zuständigkeiten und Haftungsfragen. – 3. Sollte es nicht möglich sein, nur ein Planungsbüro mit der Oberflächen- und Grundwasserproblematik zu beauftragen, so sollte zumindest für jeden Bereich nur eine Zuständigkeit  bestehen. In diesem Fall schlage er, Strobl, vor, die Firma Aqua Soli aus Traunstein mit der Oberflächenwasserproblematik zu betrauen und für alle Fragen im Zusammenhang  mit dem Grundwasserproblem die Firma Crystal Geotechnik aus Wasserburg am Inn.

Pressemitteilung ÜPW Martin Strobl

Quelle: BGland24.de

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