Heiliges Grab nach drei Jahren wieder offen

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Das Heilige Grab in Höglwörth: Nach drei Jahren heuer wieder für die Öffentlichkeit zu besichtigen.

Höglwörth - Eines der prächtigsten Ensembles, das die Zeiten überdauert hat, ist das Herrengrab in Höglwörth. Es wird alle drei Jahre aufgebaut und füllt den gesamten Altarraum.

Karfreitag und Karsamstag (29./30. März) haben Besucher Gelegenheit, den seltenen Anblick auf sich wirken zu lassen - in der Kirche St. Peter und Paul, die zur Klosteranlage Höglwörth gehört und malerisch auf einer Halbinsel im Höglwörther See liegt. Wer mag, verbindet den Besuch mit einer Wanderung und genießt die Frühlingsluft bei einem Streifzug durch die intakte Natur.

Das Herrengrab mit seinem Himmel aus bunten Glaskugeln, der sich über dem sterbenden Jesus auftut, stammt aus der Barockzeit und in der heutigen Form aus dem 19. Jahrhundert. Es gilt als Ausdruck tiefer Volksfrömmigkeit. Insgesamt werden 10.000 bis 15.000 Besucher erwartet. Geöffnet ist an beiden Tagen von 9 bis 19 Uhr. Die Tradition der Heiligen Gräber wurzelt in den religiösen Schauspielen der Barockzeit.

Der Höglwörther See gehört zu den romantischsten Fleckchen im Rupertiwinkel und ist in einer knappen halben Stunde gemütlich umrundet. Da bleibt noch genügend Zeit für einen Abstecher nach Anger – ins „schönste Dorf Bayerns“, wie König Ludwig I. einst befand.

Buchvorstellung

Am 18. März stellen Rosi und Hans Fürmann ab 18.30 Uhr beim Klosterwirt in Höglwörth ihr Buch zum Thema mit einem Bildervortrag vor - der Titel: "Sein Grab wird herrlich sein - Das Heilige Grab von Höglwörth in der Heimat des Rupertiwinkels". Dabei wirken die Irlberger Bläser, Hermann Huber mit der Ziach und die Höglwörther Sänger mit.

Pressemeldung BGLT

Quelle: BGland24.de

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