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Jetzt Verbesserungen im Fahrplan anpacken

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Seit Mittwoch ist sie da - die Genehmigung für die neuen Flirt-Triebwägen der BLB.

Freilassing - Nach ihrer harten Kritik am Fehlstart der Berchtesgadener Land Bahn hat die SPD Berchtesgadener Land die am Mittwoch erfolgte Genehmigung der FLIRT-Triebwägen begrüßt.

„Wir freuen uns darüber, dass jetzt endlich die modernen Fahrzeuge zum Einsatz kommen. Mit dem gestrigen ersten Einsatz des FLIRT um 21.37 Uhr ab Freilassing geht endlich die Episode des Schienenersatzverkehrs und der "Nostalgiefahrten" mit den alten "Silberlingen" zu Ende“, erklärte der SPD-Kreisvorsitzende Roman Niederberger.

Als Wermutstropen bezeichnete der Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion Hans Metzenleitner die vom Eisenbahnbundesamt erlassene Einschränkung für die Steilstrecke zwischen Bad Reichenhall und Hallthurm, die von den Fahrzeugen nur einzeln und nicht in Mehrfachtraktion befahren werden darf: „Es ist zu hoffen, dass der Hersteller hier schnell für Abhilfe sorgt“, so der Kreisrat aus Bischofswiesen.

Die Sozialdemokraten erneuerten aber zugleich ihre Kritik an den schlechten Anschlussverbindungen in Freilassing zum Fernverkehr und die teilweise langen Wartezeiten für Reisende aus dem südlichen Landkreis in Richtung Salzburg und München. „An diesen Problemen ändert auch der Einsatz der FLIRT-Triebwägen nichts. Hier ist weiterhin die Kommunalpolitik gefordert, alle Anbieter im Landkreis an einen Tisch zu holen, um möglichst schnell für Verbesserungen zu sorgen“, erklärte Roman Niederberger.

Neben den Verbesserungen im Fahrplan steht für die SPD Berchtesgadener Land auch weiterhin die Forderung nach zusätzlichen Haltestellen und die Problematik der Langsamfahrtstellen zwischen Bad Reichenhall und Berchtesgaden im Mittelpunkt. „Auf Dauer wird sich die Akzeptanz des Schienenverkehrs nur dann verbessern, wenn sich die Betriebshalte und Langsamfahrstellen insbesondere im Ortsbereich von Bischofswiesen auf ein Mindestmaß reduzieren“, stellte Hans Metzenleitner fest. „Mit den FLIRT-Triebwägen ist der Schienenverkehr im Berchtesgadener Land nun endlich wieder im 21. Jahrhundert angekommen. Nach der Überwindung der Anfangsschwierigkeiten brauchen wir jetzt schnelle Fortschritte bei Fahrplan, Anbindung nach Salzburg und Müchen, Haltestellen und Fahrzeiten. Pendler, Touristen und jeder, der auch mal ohne Auto unterwegs ist, warten dringend darauf. Dafür werden wir uns als SPD weiter einsetzen“, fasste Roman Niederberger die Forderungen der Sozialdemokraten zusammen.

Pressemitteilung SPD BGL

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