Die Feuerwehr empfing das Friedenslicht

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Tittmoning - Das Friedenslicht aus Bethlehem ist im Chiemgau eingetroffen. Die Feuerwehrler haben es in Tittmoning in Empfang genommen.

Das Friedenslicht aus Bethlehem – das Symbol des Weihnachtsfriedens – ist im Landkreis Traunstein angekommen. Mehrere Hundert Feuerwehrler kamen auf dem Stadtplatz in Tittmoning zusammen, um die, in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem entzündete Flamme in Empfang zu nehmen und als Boten in ihre Heimatgemeinden zu bringen.

Im Rahmen einer stimmungsvollen Feier übergaben Buben und Mädchen der oberösterreichischen Feuerwehren das Friedenslicht an die Jugendfeuerwehren im Landkreis Traunstein.

Jugendfeuerwehrler brachte die Flamme zum Papst

Bürgermeister Konrad Schupfner begrüßte die vielen Gäste und vor allem die Buben und Mädchen der Feuerwehrjugend. Er freute sich, dass Tittmoning schon zum 14. Mal der Schauplatz der Friedenslichtübergabe ist. Er selbst war auch schon einmal in Bethlehem und besuchte die Geburtsgrotte, in der das Friedenslicht alljährlich entzündet und von dort in alle Welt getragen wird, berichtete Schupfner. Er könne sich lebhaft vorstellen, was in dem 12-jährigen Jugendfeuerwehrler Michael Weixlbaumer, dem diesjährigen „Friedenslichtkind“ vorging, als er das Friedenslicht dort entgegennehmen und als Bote nach Österreich sowie zu Papst Franziskus nach Rom bringen durfte.

Die Jugendfeuerwehrler aus dem Landkreis tragen es als „Lichtboten“ nun weiter in die Gemeinden und zu den Kirchen im Landkreis sowie zu einsamen Menschen. Die Friedensbotschaft auf diese Weise weiterzutragen sei eine ehrenvolle und besondere Aufgabe, betonte Schupfner.

Für Kreisbrandinspektor Manfred Unterstein, der in Vertretung von Kreisbrandrat Hans Gnadl und im Namen der Kreisbrandinspektion zu der traditionellen grenzüberschreitenden Feier der Feuerwehren beidseits der Salzach begrüßte, soll das Licht aus Bethlehem als Zeichen der Gemeinschaft bewusst machen, das die Menschen friedvoll und hilfsbereit miteinander umgehen sollen. Stephan Hellmuth, Kreisjugendwart der Feuerwehren, freute sich, dass die Stafette der Weitergabe des Friedenslichtes so engagiert von der Jugendfeuerwehr mitgetragen und das Friedenssymbol von Bethlehem aus in Europa, bis in die USA und nach Mexiko sowie von den Buben und Mädchen der hiesigen Feuerwehren in ihre Heimatgemeinden gebracht wird.

Das Friedenslicht erreicht Tittmoning

Alois Wengler, Bezirks-Feuerwehrkommandant des Bezirks Braunau berichtete, dass er mit dabei sein durfte, als Michael Weixlbaumer, das Friedenslichtkind aus Kematen an der Krems, das Friedenslichts am vergangenen Mittwoch an Papst Franziskus überbrachte. Der Heilige Vater bezeichnete das Friedenslicht als starkes Zeichen, dass den Vorsatz der Menschen stärken soll, Licht der Welt zu sein, das Vertrauen und Hoffnung ausstrahle, um als authentische Kinder Gottes zu leben.

Ein Symbol des Friedens

Wengler sagte, das Friedenslicht sei kein magisches Licht oder Zauberei, sondern Symbol um den Frieden unter den Menschen zu erhalten. Der Friede beginne im eigenen Haus und im eigenen Lebensumfeld. „Frieden fängt bei jedem, Frieden fängt bei uns selbst an“, so Wengler. Das Friedenslicht ist ein Zeichen von Toleranz, Solidarität, der Kameradschaft, Freundschaft und guten Nachbarschaft – Tugenden die es gilt zu pflegen und zu erhalten.

Die Jugendfeuerwehrler aus Österreich wurden auf der Brücke über die Salzach begrüßt und mit Fackelträgern der Jugendfeuerwehren auf den Stadtplatz begleitet. Dort wurde das Friedenslicht aus Bethlehem von Kerze und Kerze übertragen. Als erster erhielt Tittmonings Bürgermeister Konrad Schupfner das Friedenslicht, weitergegeben von Robert und Johanna, zwei Jugendfeuerwehrlern aus Geretsberg und St. Johann im Walde im Bezirk Braunau. Die Buben und Mädchen der Feuerwehrjugend aus dem Landkreis Traunstein brachten es nach Ende der Feier mit Laternen in ihre Heimatstädte und –gemeinden und verteilten es. Seit vielen Jahren sind es die Jugendfeuerwehren, die die Flamme als „Lichtträger“ weitergeben und vor allem in Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime, zu einsamen, behinderten und kranken Menschen bringen. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von der Musikkapelle Törring-Inzing.     

Peter Volk

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