FC Hammerau: Bleibt die Serie bestehen?

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Archivbild: Traunsteins Tony Schneider (links) im Spiel gegen Kolbermoor.

Traunstein - Derby für den FC Hammerau: Der Fußball-Bezirksligist, der bisher keine Auswärtsniederlage kassierte, ist heute zu Gast beim ESV Traunstein.

Beim Fußball-Bezirksligisten ESV Traunstein, der am Wochenende auf den hinteren Relegationsplatz abgerutscht ist, scheint man vor dem heutigen Derby gegen den Tabellendritten FC Hammerau (18.30 Uhr/Montana-Stadion) den Ernst der Lage erkannt zu haben. "Vor und nach dem Abschlusstraining am Montag sind deutliche Worte gefallen. Dazwischen haben die Jungs aber wirklich super trainiert", so ESV-Pressesprecher Peter Mallmann.

Das war nach sieben Spielen ohne Sieg auch bitter nötig. Wollen die Eisenbahner noch rechtzeitig die Kurve kriegen und den Ligaverbleib ohne Saisonverlängerung schaffen, dann sollten sie heute endlich mal wieder einen Dreier verbuchen (damit wäre auch eine Revanche fürs 2:4 aus dem Hinspiel geglückt).

Man darf gespannt sein, ob Uli Habl im Trainerduell der beiden Ex-Kirchanschöringer gegen Manfred Abfalter an der "Bischofswiesen-Formation" festhält, oder ob der Traunsteiner Aktivcoach einige "Auswechslungen" vornimmt. Allzu viel werde sich laut Habl aber nicht ändern, da nach wie vor nicht die ESV-Top-Formation zur Verfügung stehe. In der Tat: Bei der jüngsten 1:2-Niederlage in Bischofswiesen standen aus verschiedensten Gründen nur wenige Kicker in der Anfangself, die als unumstrittene Stammspieler einzustufen sind.

"Wir müssen effektiver agieren, das heißt hinten stabil stehen - ähnlich wie im Stadtderby gegen den FC - und vorne unsere Angriffe cool abschließen", fordert Habl, der auf gar keinen Fall mit einer Serie von acht Spielen ohne Sieg zum Kellerkind nach Raubling fahren will (Samstag, 15.30 Uhr).

Auch für den Hammerauer "Club" verlief der Auftakt in die "Englische Woche" alles andere als berauschend (1:2-Heimniederlage gegen Peterskirchen). Manfred Abfalter war trotz der Leistungssteigerung seiner Mannen im zweiten Spielabschnitt ziemlich sauer, denn gerade vor eigenem Publikum zeigt die Formkurve nach unten, während seine Mannen auswärts befreit aufspielen.

Auf fremden Plätzen sind Sebastian Bayer, Albert Deiter und Co. nach wie vor ungeschlagen und weisen eine stolze 7-5-0-Bilanz auf. Doch der ESV ist zu Hause auch nicht schlecht drauf, wenngleich die 5-2-4-Bilanz am Viadukt natürlich nicht ganz an die "Club"-Auswärtsstärke heranreicht.

cs/Oberbayerisches Volksblatt

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Quelle: BGland24.de

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