Kann Laufen bald wieder durchatmen?

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Anne Franke, die Grüne Betreuungsabgeordnete für das Berchtesgadener Land.

Laufen - Nach mehrmaligen Anfragen scheint die Stadt Laufen vom Bayerischen Innenministerium erhört worden zu sein. Zumindest überbrachte die Landtagsabgeordnete Anne Franke jetzt positive Neuigkeiten.

In einer Anfrage zum Plenum wollte die Grüne Landtagsabgeordnete Anne Franke erfahren, in welcher Form eine möglichst schnelle Entlastung der Anwohner der Schlossstraße in Laufen, in der die Feinstaub- und Stickoxid-Grenzwerte deutlich überschritten sind, durchführbar ist. Das Staatsministerium des Inneren antwortete, dass dort eine auf ein Jahr befristete Beschränkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h versuchsweise angeordnet werden soll. Der Versuch soll durch das Landesamt für Umwelt zur Quantifizierung der Wirkungen begleitet werden.

Der Sprecher der Grünen im Berchtesgadener Land Franz Eder, der auch zweiter Bürgermeister in Laufen ist, freute sich vorsichtig über diese Zusage: "Meines Erachtens kann dies nur ein bescheidener Anfang eines dringend notwendigen Bündels von Maßnahmen sein. Wir brauchen zusätzlich dringend geschützte Überwege für Fußgänger und ich hoffe auch, dass unser Antrag auf Umweltzone nochmals überprüft wird."

Anne Franke erinnerte daran, dass der Brückenbau bei Triebenbach derzeit noch nicht einmal ansatzweise geplant sei. Die so genannte "Grenzbrücke südlich Laufen" ist laut dem Innenministerium momentan lediglich in die Kategorie "Weiterer Bedarf" eingeordnet. Voraussetzung für die Aufnahme der Planungen ist jedoch die Einordnung in die Kategorie "Vordringlicher Bedarf".

Die Grüne Betreuungsabgeordnete für das Berchtesgadener Land kommentierte die Antwort des Innenministeriums: "Gerade angesichts des sensiblen FFH-Gebiets entlang der Salzach und der immensen bautechnischen Schwierigkeiten aufgrund der tiefen Seetonschicht, eines sehr schlechten Baugrunds, habe ich die Nachrichten bezüglich einer Brücke bei Triebenbach sehr kritisch verfolgt. Nun muss vor allem dafür gesorgt werden, dass die Anwohner der Stadt Laufen schnell entlastet werden - ohne die Verkehrsmassen nach dem St. Floriansprinzip Richtung Triebenbach zu verschieben." Ein erster Schritt hierfür sei sicherlich die geplante Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h. Nach Informationen der Abgeordneten werde diese Verkehrsmaßnahme in vier bis sechs Wochen eingeleitet.

Pressemitteilung Landtagsbüro Anne Frank

Quelle: BGland24.de

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