Gemeinderat Kirchanschöring

Gemeinde lässt Straßen sowie Geh- und Radwege herrichten

Kirchanschöring - Zwar wurde vom Gemeinderat bereits die Instandsetzung von mehreren Straßen, Geh- und Radwegen beschlossen und die Kosten wurden kalkuliert, ob das Budget reicht, ist jedoch noch unklar. Möglichst bald soll mit den Baumaßnahmen begonnen werden.

Die Meldung im Wortlaut


Teil III Gemeinderat Kirchanschöring, Bericht 7: Gemeinde lässt Straßen sowie Geh- und Radwege herrichten

Im Rahmen des längerfristigen Sanierungskonzeptes wurden auf Grundlage einer Prioritätenliste zusammen mit einem begleitenden Ingenieurbüro sanierungsbedürftige Gemeindestraßen erfasst, einer Bewertung unterzogen und mit einer zu erwartenden Kostenschätzung aufgelistet. „Die entsprechenden Maßnahmen an den diversen Straßen sollen möglichst noch im 2. Halbjahr 2020 umgesetzt werden“, informierte Bürgermeister Hans-Jörg Birner in der jüngsten Gemeinderatssitzung, ehe er die einzelnen Maßnahmen noch kurz präsentierte. Die konkreten Sanierungsbereiche waren schon im Umwelt- und Bauausschuss vom Bautechniker der Gemeinde, Josef Parzinger, eingehend vorgestellt worden.


Der Gemeinderat akzeptierte das Maßnahmenpaket einvernehmlich und beschloss, die Ausschreibung der Arbeiten und Leistungen durch das Ingenieurbüro vorbereiten zu lassen. Zuvor hatte sich der Rat darauf verständigt, heuer insgesamt neun größere und kleinere Instandsetzungen von Straßen und Geh- und Radwegen durch Ausbesserung, Komplettsanierung oder Oberflächenbehandlung vorzunehmen.

So soll auf die Tragschichten im innerörtlichen Teil der Straße durch Hausen eine neue Asphalt-Deckschicht aufgetragen werden. Dies verursacht nach der neuesten Kostenberechnung des zuständigen Ingenieurbüros von Roland Richter jetzt rund 70.000 Euro (ursprünglich ging man von 35.000 Euro aus). Eine verhältnismäßig große Maßnahme ist auch die Sanierung der Setzungen auf dem Zufahrtsweg zur Bahnüberführung in Rothanschöring, die mit etwa 24.000 Euro zu Buche schlägt. Rund 15.000 Euro verschlingt der Ausbau des Wendehammers am Waldweg, an dem man die Straßenentwässerung verbessert. Zudem will man am Geh- und Radweg entlang der Staatsstraße TS 25, also an der Lampodinger und Laufener Straße, die Setzungen und Risse beheben, was Kosten von rund 12.000 Euro mit sich bringt, und die Senke im Straßenraum der Georg-Weibhauser-Straße vor dem Haus mit der Nummer 7 abfräsen und neu asphaltieren. Auch sollen an vielen Abschnitten von Gehwegen die Hochborde neu ausgefugt werden. Die offenen Fugen werden gereinigt und vergossen. An einigen Stellen der Wege sind die Hochborde auch gekippt, sodass eine fachmännische Instandsetzung nötig ist.

Der Gesamtaufwand für alle genannten Maßnahmen liegt bei knapp 112.000 Euro, wobei die Kostensteigerung von 35.000 Euro für die Asphaltierung der Straße in Hausen noch nicht berücksichtigt ist.

Bürgermeister Hans-Jörg Birner ließ dazu wissen: „Heute wurde uns vom Ingenieurbüro Richter eine korrigierte Kostenschätzung vorgelegt.“ Das Büro schätze die Maßnahme in Hausen auf rund 70.000 Euro. Dadurch steige vermutlich die im Haushalt 2020 für Straßensanierungen eingestellte Summe von 125.000 Euro.

Das Ingenieurbüro schlage aufgrund der neuen Kostenschätzung vor, „dass wir in der Ausschreibung einen Passus aufnehmen, dass aus Finanzierungsgründen Teilstücke der Sanierungsmaßnahmen entfallen können“.

Daher beschloss der Gemeinderat, die Straßensanierungen auszuschreiben und dem Bürgermeister den Auftrag zu erteilen, dem wirtschaftlichsten Angebot aus dem Submissionsergebnis den Auftrag zum Ausführen der Leistungen zukommen zu lassen. Das Gremium wies das Gemeindeoberhaupt auch an, Teilstrecken zu streichen, wenn die Gemeinde ihr Limit von 125.000 Euro überschreitet.

Caruso

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

Kommentare