Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Fast Einigkeit im Gemeinderat

Kirchanschöringer sollen künftig auf Silvester-Feuerwerk verzichten

Kirchanschöring - Sollen die Bürger an Silvester möglichst aufs Raketenschießen und Böllern verzichten? Einige Gemeinden haben sich schon so positioniert - und jetzt auch Kirchanschöring. *Mit Voting*

Ein "Böller-Verbot" ist es natürlich nicht, wofür sich der Kirchanschöringer Gemeinderat am Donnerstagabend ausgesprochen hat, davon war nicht die Rede - es ist ein Appell: Die Kirchanschöringer sollen möglichst auf das Abbrennen von Böllern und Feuerwerken an Silvester verzichten bzw. es reduzieren. Im Gemeinderat gab es nur eine Gegenstimme gegen diesen Aufruf.

Lärm, Feinstaub, Müll als Gründe

"Etliche Bürger haben sich mit diesem Antrag an die Gemeinde gewandt", so Bürgermeister Hans-Jörg Birner im Gespräch mit chiemgau24.de: "Es wird mit Lärm, der Feinstaubbelastung und den Auswirkungen für die Tiere argumentiert." Doch in der Diskussion des Gemeinderats wurden noch weitere Gründe für einen solchen Aufruf angesprochen: Der Müll auf den Straßen und den Feldern am Neujahrstag, oder auch gesundheitliche Aspekte. Laut Birner sollen die Kirchanschöringer im Gegenzug zum Spenden aufgerufen werden.

Mit gutem Beispiel voran geht seit 2016 die Gemeinde Ramsau. Dort wird der freiwillige Raketenverzicht größtenteils eingehalten, die Bevölkerung dagegen zu Spenden aufgerufen. Nach dem Jahreswechsel 2016/2017 kamen so zum Beispiel über 6000 Euro an Spenden für die erdbebengeschädigte Stadt Norcia in Italien zusammen. Auch in Inzell hat der Gemeinderat im Februar beschlossen, dass sich die Gemeinde für ein Raketen-Verzicht einsetzen wird

Was meinen Sie?

xe

Rubriklistenbild: © picture alliance / Yvo Salinas/A

Kommentare