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Aktives Flächenmanagement

Kirchanschöring erhält Gütesiegel „Flächenbewusste Kommune“

Gütesiegel Kirchanschöring
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Freuen sich über das Gütesiegel: Bürgermeister Hans-Jörg Birner und die Geschäftsleiterin der Gemeinde Sabine Strohhammer, die auch das örtliche Bauamt leitet. „Die Auszeichnung bestärkt uns, diesen Weg konsequent weiterzugehen.“

Kirchanschöring - Kirchanschöring ist Preisträger: Mit dem staatlichen Gütesiegel „Flächenbewusste Kommune“ schafft der Freistaat Anreize für Kommunen, das Thema Flächensparen zielgerichtet voranzubringen. Für ihr aktives Flächenmanagement wurde die Gemeinde Kirchanschöring jetzt ausgezeichnet, als eine von vier bayerischen Kommunen.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

„Die Gemeinde Kirchanschöring betreibt in vorbildlicher Weise ein aktives Flächenmanagement. Mit dem Aufbau einer Flächenmanagement-Datenbank erhält sie einen guten Überblick über die Baulücken, untergenutzte Flächen und Althofstellen. Kirchanschöring setzt auf Information und Bewusstseinsbildung der Bevölkerung, beispielsweise mit der Internetplattform „Suchst du noch oder wohnst du schon?“ zur Vernetzung von Interessenten für Baugemeinschaften. Die Bewohner von Kirchanschöring werden aktiv eingebunden. Mit dem „Haus der Begegnung“ konnten durch die gemeindeeigene Wohnbaugesellschaft zwei Leerstände in der Ortsmitte aktiviert werden.“ Dadurch habe die Gemeinde barrierefreie Wohnungen für Senioren, eine ambulant betreute Wohngemeinschaft inklusive eines Gemeinschaftsraums und eine Praxis für einen Allgemeinarzt einrichten können“, heißt es im Anschreiben des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt- und Verbraucherschutz.

Das staatliche Gütesiegel „Flächenbewusste Kommune“ ist eine Anerkennung für vorbildliche Kommunen, heißt es in einer Pressemitteilung das Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz. Voraussetzung für die Verleihung des Gütesiegels ist das Vorhandensein eines aktiven Flächenmanagements sowie die Umsetzung von innovativen Ansätzen und Maßnahmen zur Reduzierung des Flächenverbrauchs.

Die Preisträger erhalten das Gütesiegel für ein aktives Flächenmanagement und innovative Ansätze und Maßnahmen zur Reduzierung des Flächenverbrauchs. Das betonten Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (FW), Bayerns Bauministerin Kerstin Schreyer und Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert anlässlich der Auszeichnung. Glauber: „Boden ist nicht vermehrbar, daher ist der Schutz von Böden und Flächen wichtiger denn je. Böden sind bedeutend für unsere Ökosysteme, sie speichern CO2 und Wasser und sind die Grundlage für Biodiversität.“ Flächensparen bedeute, fruchtbaren und kostbaren Boden zu erhalten und einzigartige Landschaften zu schützen. In Partnerschaft mit den Kommunen wolle man den Flächenverbrauch in Bayern deutlich senken. Flächenschutz gehen nur gemeinsam.

Bayerns Bauministerin Kerstin Schreyer (CSU): „Als Bauministerin ist es mir besonders wichtig, dass die Menschen überall in Bayern leben können. Wohnraum für alle zu schaffen, ist die soziale Frage der Zukunft. Dabei müssen wir das große Thema Flächensparen klug mitdenken.“ Ihr Haus kümmere sich seit Jahren sehr intensiv um die Fragestellung Flächensparen und setze auf qualitätvolles Wachstum. Das Bauministerium unterstütze die Kommunen bei ihren Bemühungen insbesondere im Rahmen der Städtebauförderung.

Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert (FW) unterstrich: „Mit der 2019 durch Staatsminister Aiwanger initiierten, ressortübergreifenden Flächenspar-Offensive der Bayerischen Staatsregierung haben wir ein deutliches Signal gesetzt. Wir möchten unsere Heimat aktiv schützen, um kommenden Generationen Entwicklungsspielräume und ein lebenswertes Umfeld zu sichern.“ Für eine nachhaltige Zukunft müssten zentrale Herausforderungen wie Klimawandel, Energiewende, Wirtschaftsentwicklung, Wohnraumnachfrage und Flächensparen „gemeinsam gedacht werden“. Ein wichtiger Stellhebel hierfür sei die Innenentwicklung.

Kirchanschörings Bürgermeister Hans-Jörg Birner (CSU) wertet die Auszeichnung als „Würdigung und Beleg dafür, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben“ - und gleichzeitig auch als Anerkennung für die hervorragende Arbeit seines Bauamtes unter Federführung von Bauamtsleiterin Sabine Strohhammer. „Was hier geleistet wird, verdient höchste Anerkennung. Entscheidend sind für eine solche Auszeichnung, dass der Gemeinderat bereit ist entsprechende Wege mitzugehen. Auf diese positive Einstellung des Gremiums können die Kirchanschöringerinnen und Kirchanschöringer wirklich stolz sein.“ Das Gütesiegel sei Anlass und Motivation, diesen Weg konsequent weiterzugehen.

Weitere Preisträger sind der Markt Wolnzach im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm, die Stadt Ludwigsstadt im Landkreis Kronach, die Allianz Oberes Werntal mit ihren zehn Gemeinden, (davon neun im Landkreis Schweinfurt) und die Gemeinde Oerlenbach im Landkreis Bad Kissingen.

Laut Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz liegt der Flächenverbrauch in Bayern aktuell bei 11,6 Hektar pro Tag. Erfasst werden dabei Siedlungs- und Verkehrsflächen. Nur rund 50 Prozent davon sind tatsächlich versiegelt.

Pressemeldung der Gemeinde Kirchanschöring

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