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Feuerwehren verhindern Großbrand

Mehrere historische Motorräder bei Feuer in Kirchanschöring beschädigt – Besitzer verletzt

Garagenbrand in Kirchanschöring vom 25. September
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Bei einem Garagenbrand in Kirchanschöring sind historische Motorräder geschädigt worden.

Am Sonntagnachmittag (25. September) wurden gegen 17 Uhr die Feuerwehren Lampoding, Kirchanschöring und Waging mit dem Einsatzstichwort „B3“ – Garagenbrand – in die Dorfstraße nach Lampoding alarmiert.

Update, 15.40 Uhr - Pressemitteilung der Polizei

Die Mitteilung im Wortlaut:

Am 25. September kam es in Lampoding gegen circa 17 Uhr zu einem größeren Feuerwehreinsatz, nachdem beim Starten eines Oldtimer-Mopeds der Vergaser zu brennen begann. Das Feuer griff hierbei auf daneben stehende Mopeds über und beschädigte diese, zudem wurde die Decke der Scheune im Bereich der Brandstelle stark verrußt.

Am Gebäude und an den Fahrzeugen entstand insgesamt ein Sachschaden von 8000 bis 10.000 Euro. Der Brandleider konnte den Brand mit Feuerlöschern bis zum Eintreffen der Feuerwehr bereits ablöschen, wurde aber bei den Löscharbeiten nicht unerheblich verletzt, so dass er zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus verbracht werden musste.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Lampoding, Kirchanschöring und Waging mit acht Fahrzeugen und 60 Personen. Ebenfalls vor Ort waren zwei Rettungswagen, ein Notarzt, der Leiter Rettungsdienst, sowie eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Laufen.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Laufen

Erstmeldung, 10.28 Uhr

Die Meldung im Wortlaut:

Kirchanschöring – In einem Stadl mit angrenzendem Wohnhaus kam es aus bisher unbekannter Ursache zu einem Feuer in einer Garage. Dort waren mehrere, teils historische Motorräder untergestellt, die infolge des Brandes beschädigt wurden. Die Löscharbeiten dauerten rund eine Stunde. Der Hofbesitzer hatte sich bei seinen Löschversuchen an der Hand verletzt und Rauchgase eingeatmet.

Rund 60 Einsatzkräfte der drei Feuerwehren rückten zu dem Einsatz aus. Bereits auf Anfahrt war eine mächtige Rauchentwicklung zu erkennen. Vor Ort bauten die Feuerwehrkräfte eine Löschwasserversorgung aus einem Hydranten auf und starteten mit zwei Atemschutztrupps einen Innenangriff zur Brandbekämpfung. Weitere Atemschutzgeräteträger kontrollierten den Brandraum mittels Wärmebildkamera auf weitere Glutnester. Der Eigentümer hatte bereits vor Eintreffen der Feuerwehr erste Löschversuche unternommen und konnte so das Feuer in Schach halten. Innerhalb kurzer Zeit gelang es den Einsatzkräften, den Brand zu löschen und zu den Nachlöscharbeiten überzugehen.

Garagenbrand in Kirchanschöring vom 25. September

Garagenbrand in Kirchanschöring vom 25. September
Garagenbrand in Kirchanschöring vom 25. September © Kreisfeuerwehrverband Traunstein
Garagenbrand in Kirchanschöring vom 25. September
Garagenbrand in Kirchanschöring vom 25. September © Kreisfeuerwehrverband Traunstein
Garagenbrand in Kirchanschöring vom 25. September
Garagenbrand in Kirchanschöring vom 25. September © Kreisfeuerwehrverband Traunstein
Garagenbrand in Kirchanschöring vom 25. September
Garagenbrand in Kirchanschöring vom 25. September © Kreisfeuerwehrverband Traunstein
Garagenbrand in Kirchanschöring vom 25. September
Garagenbrand in Kirchanschöring vom 25. September © Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Die Einsatzleitung hatte Lampodings stellvertretender Kommandant Hannes Wagner übernommen. „Mit den Löschversuchen des Besitzers und dem raschen Handeln der Feuerwehren konnte ein Großbrand des landwirtschaftlichen Anwesens verhindert werden“, so seine Einschätzung am Ende des Einsatzes. Neben der Einsatzleitung wurde eine Atemschutzsammelstelle eingerichtet und am Feuerwehrhaus ein Bereitstellungsplatz für nachrückende Kräfte gebildet. Das Drehleiterfahrzeug aus Waging wurde sicherheitshalber in Stellung gebracht, um bei einer möglichen Brandausbreitung schnell reagieren zu können. Im Einsatzverlauf wurde ein Hochleistungslüfter in Stellung gebracht, damit man den Brandrauch aus dem Gebäude blasen konnte.

Rund eine Stunde dauerten die Arbeiten der Feuerwehr. Die Polizei aus Laufen hat nun die Ermittlungen zur Ursache und Schadenshöhe übernommen. Der ebenfalls alarmierte Rettungsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes kümmerte sich nach den Erste-Hilfemaßnahmen der Feuerwehr um die Weiterversorgung des Hofbesitzers, der sich bei den Löschversuchen an der Hand verletzte und Rauchgase eingeatmet hatte. Anschließend wurde dieser ins Krankenhaus gebracht. Seitens der Kreisbrandinspektion war der zuständige Kreisbrandmeister Hans Heinrich vor Ort, um die Einsatzleitung zu unterstützen.

Pressemeldung Kreisfeuerwehrverband Traunstein

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