Pressemitteilung Freie Wähler Kirchanschöring

Freie Wähler besichtigen Schule

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Die Freien Wähler bei der Besichtigung der Schulräume.

Kirchanschöring - Die Kandidaten der Freien Wähler Kirchanschörings, die sich um einen Sitz im Gemeinderat bewerben, machen sich schon im Vorfeld ein Bild von wichtigen kommunalpolitischen Entscheidungen und Vorhaben, mit denen sich das nächste Ratsgremium wohl befassen wird.

Dazu gehört auch der Umbau des Schulgebäudes und die Umstellung der Grundschule auf die Ganztags- und Mittagsbetreuung, die in einigen Jahren in Bayern Standard werden soll. Daher besichtigte die Gruppe der Freien Wähler nun diese Einrichtung.


Der Ortsvorsitzende der Freien Wähler, Andreas Albanbauer, begrüßte zu Beginn der Führung durch das Schulhaus zunächst alle interessierten Bürger und Kandidaten, 2. Bürgermeister Franz Portenkirchner sowie die stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende Steffi Schmid, ehe der Geschäftsleiter der Kommune, Peter Schuster, durch die verschiedenen Räume führte.

Dabei erfuhr man, dass die Schule im Jahre 1969 errichtet und bislang baulich kaum verändert worden ist. Daher werde es doch allmählich Zeit, die Renovierung und Sanierung endlich anzupacken, waren sich die Teilnehmer schon zu Beginn der Führung, die in der Schulturnhalle startete, einig. Es herrschte auch Einigkeit, dass die sanitären Einrichtungen längst nicht mehr heutigen Standards entsprechen und die in der Hallenwand verbauten Glasbausteine energetisch eine Katastrophe sind.


Im Anschluss ging es durch die Klassenzimmer. Da die Fenster in diesen Räumen noch aus dem Erstellungsjahr stammen, betonte Franz Portenkirchner, dass die dringend ausgewechselt gehören. Als Schreinermeister mit Spezialkenntnissen in Sachen Fenster- und Türenbau, erläuterte er die technischen Unterschiede zwischen heutigen, modernen Fenstern und den damals verwendeten. Unter anderem machte er deutlich, dass mit den verschiedenen heutigen Versionen Einsparpotentiale von rund 20 Liter Heizöl pro Quadratmeter Fensterfläche pro Jahr zu erreichen sind. Zudem gebe es seit einigen Jahren auch gesetzliche Vorschriften zum Schallschutz und Brandschutz, sagte Portenkirchner und erinnerte an die Energieeinsparverordnung (EnEV), die dazu beitragen soll, dass die energiepolitischen Ziele der Bundesregierung erreicht werden, zu denen auch ein nahezu klimaneutraler Gebäudebestand gehöre. Deshalb gelte es, auch die Fassaden herzurichten und mit einer ausreichenden Dämmung zu versehen, die zu jeder Jahreszeit für ein angenehmes Raumklima sorgt. Da gebe es völlig unterschiedliche Ansätze, wie das zu erreichen ist, sagte Portenkirchner. "Bisher heizen sich die Klassenzimmer im Sommer oft so stark auf, dass die Schüler diverser Klassen manchmal die Zimmer wechseln müssen." Um aber ein angenehmes Lernen zu ermöglichen, solle man auf eine ausreichende Beschattung und Querlüftung achten. Zurzeit gebe es neun Klassen, die in Kirchanschöring unterreichtet werden. "Natürlich wollen wir die auch erhalten. Mit unserer Schule möchten wir Kindern und Eltern kurze Wege sichern." Früher seien hier auch bis zu zwölf Klassen beschult worden. Aktuell seien zwei der neun Klassen im neuen Anbau untergebracht. Die Einrichtung sei also räumlich nicht beschränkt, somit scheide eine Erweiterung des Schulgebäudes zumindest in nächster Zeit wohl aus, meinte er.

Dennoch diskutierte die Runde die Möglichkeit eines kompletten Schul-Neubaus. Da aber der Einwand kam, dass sich die Bausubstanz des Gebäudes noch in einem guten Zustand befindet, verwarf man diese Idee wieder. "Es wäre ja auch schade, um die relativ großen Klassenzimmer. Mit einem Neubau würden diese sicher durch kleinere ersetzt", lautete der allgemeine Tenor. Darüber hinaus waren sich auch alle einig, dass die Schule bestmöglich mit digitalen Medien ausgestattet ist. "Natürlich erfolgt das in enger Absprache mit der Schulleitung und den Lehrern."

Schließlich herrschte Einvernehmen bei den Freien Wählern der Gemeinde Kirchanschöring, dass die Schulhaussanierung baldmöglichst in Angriff genommen werden soll, "am besten unter Einbeziehung von Schulleitung, Elternbeirat und Gemeinde, um zu einem wirklich effektiven Sanierungskonzept zu gelangen".

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