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Ergebnisse der Landwirtschaftsräte konkretisiert

Workshop ebnet Weg für Umsetzung: Landwirtschaftsforum in Kirchanschöring

 Intensiver Austausch zu den Ergebnissen der Landwirtschaftsräte und Vernetzung auf allen Ebenen im ILE-Workshop.
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Intensiver Austausch zu den Ergebnissen der Landwirtschaftsräte und Vernetzung auf allen Ebenen im ILE-Workshop.

Ende Mai fand in Kirchanschöring der Abendworkshop zur Zusammenführung aller Ergebnisse aus den Landwirtschaftsräten mit Landwirten, Bürgern, Wertschöpfungspartnern und kommunalen Vertretern im Rahmen des „Bauernrats-Prozesses“ statt. 

Die Mitteilung im Wortlaut:

Kirchanschöring - Mit der Ausgangsfrage „Wie gestalten wir gemeinsam die Landwirtschaft der Zukunft in unserer Region“ werteten insgesamt 40 Personen in einer dreistündigen, sehr inspirierenden Veranstaltung das Erarbeitete aus. Sie vertieften und entwickelten miteinander die für die Region Rupertiwinkel wichtigsten Hauptthemen weiter und legten damit den Grundstein für die nächsten Umsetzungsschritte. 

Zukunftsregion Rupertiwinkel

„Ich bin sehr zufrieden mit den Ergebnissen“, erklärt Hans-Jörg Birner als ILE-Vorsitzender auch im Namen seiner Bürgermeister-Kolleg/-innen, „Die Hauptthemen sind so vielfältig wie die Gruppe und bilden unsere Realität mit allen Anforderungen ab. Einige Themen sind sofort umsetzbar, andere wiederum bedürfen strategischer und konzeptioneller Weiterarbeit, manche werden in die Fortschreibung unseres Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts einfließen, die wir ab Herbst in der ILE Zukunftsregion Rupertiwinkel starten. Mit den vielen Ideen und Ansätzen können wir gemeinsam einen wichtigen Teil für eine größere Wertschöpfung und das Gelingen der Transformation in unserer Region beitragen.“

Auch in dieser Veranstaltung wurde deutlich, was sich die Teilnehmenden mit Blick auf die Landwirtschaft der Zukunft wünschen und somit Konsens aus den verschiedenen Landwirtschaftsräten ist: Es braucht ein realistisches Bild der Landwirtschaft. Eines, das die vielen positiven Perspektiven aufzeigt und gleichzeitig die Realität nicht schönt.

Acht Schwerpunkte für die Landwirtschaft

Und so wurden als Essenz aus allen Landwirtschaftsräten acht Themenschwerpunkte identifiziert. Die Bandbreite reicht von der Entwicklung eines Leitbilds zur Perspektive der Landwirtschaft, der Diskussion um den Flächenverbrauch, der Organisation regionaler Produkte in Gemeinschaftsverpflegungen, der Entwicklung einer Werbekampagne für die regionale Landwirtschaft bis hin zur Aufklärung der Verbraucher/-innen durch die Präsenz der Landwirt/-innen in der Lebenswelt der Menschen. Es wurden auch erste Überlegungen zur Umsetzung eines Konzeptes für regionale Markthallen entwickelt. Und schließlich auch diskutiert, wie die regionale Zusammenarbeit und Vernetzung weiter intensiviert werden können.

Wie geht es jetzt weiter? Die ersten Ansätze aus dem Workshop werden nun über den Sommer bis in den Herbst hinein in kleineren Gruppen und auf verschiedenen Ebenen ausgearbeitet und weiterverfolgt. Ziel ist es, auf einer Großveranstaltung zur „Landwirtschaft der Zukunft“ am 8. Oktober 2022 in der Lodronhalle in Kirchanschöring (Kirchstein) Konzepte zu präsentieren, mit Interessierten zu diskutieren und zusätzliche Ideen zu gewinnen, die schließlich zum Wohle aller umgesetzt werden.  

Zur Teilnahme an den verschiedenen Arbeitsgruppen werden alle bisher am Bauernrats-Prozess Beteiligten in den nächsten Tagen persönlich eingeladen. Und auch andere Interessierte aus dem Kreis der Landwirt/-innen, der Bürgerschaft oder dem gewerblichen Bereich können sich gern im Büro der ILE Zukunftsregion Rupertiwinkel (ile@zukunftsregion-rupertiwinkel.bayern) oder direkt bei Projektleiterin Tanja Schnetzer (E-Mail ts@schnetzer-ruthmann.de, Fon +49 8051 96 57 555) melden, wenn sie sich für die Zukunft der Region einsetzen und ihre Gedanken und Energie zum Gelingen beitragen möchten. 

„Die Impulse aus den verschiedenen Gruppen sind für unsere kommunale Arbeit sehr wertvoll“, sagt Hans-Jörg Birner abschließend mit Blick auf die Zukunft, „Damit haben wir als Verantwortliche einen tieferen Einblick in die Bedarfe und können die Rahmenbedingungen passgenauer verändern. Ich habe schon nach den Landwirtschaftsräten gesagt, dass es meinen Bürgermeister-Kolleg/-innen und mir wichtig ist, dass jetzt neue, die Landwirtschaft unterstützende Strukturen entstehen. Denn wir haben mit dem Projekt die große Chance, einen Teil der Wertschöpfung wieder in unsere Region zu holen. Mehr dazu werden wir auf dem Landwirtschafts-Forum am 8. Oktober 2022, das in der Lodronhalle stattfinden wird, präsentieren. “ 

Durch die Verbindung und den Gedankenaustausch sowie die Öffnung des Bauernrats-Prozesses für alle Beteiligten entsteht eine große Möglichkeit zur konstruktiven Veränderung. Mit der Kommunikationsplattform und dem Austausch auf der Großveranstaltung am 8. Oktober 2022 kann ein gemeinsames Verständnis erreicht und eine Vernetzung regionaler Akteur/-innen stattfinden, die die Grundlage für die Erhaltung bäuerlicher Strukturen und der einzigartigen Kulturlandschaft bildet. 

„Wir stellen mit der Veranstaltung und der Aktivierung der Menschen sicher, dass die Ergebnisse aus dem „Bauernrats-Prozess“ keine Eintagsfliege bleiben, sondern vielmehr in die Gesamtstrategie der ILE Zukunftsregion Rupertiwinkel einfließen“, fasst Alexandra Huber, Geschäftsführerin der ILE, zusammen, „Alle Maßnahmen und Aktivitäten sowie entstandene Vernetzungen der regionalen Akteure sind wichtig und werden so langfristig in unserer Region verankert.“

Gefördert wird der „Bauernrats-Prozess“ als gesamtbayerisches Pilotprojekt mit 90% durch die Bayerische Verwaltung für Ländliche Entwicklung, die die Initiative der ILE Zukunftsregion Rupertiwinkel und die Implementierung dieser Kommunikationsplattform inkl. der folgenden Großveranstaltung sehr befürwortet. 

Pressemitteilung Gemeinde Kirchanschöring

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