Kommunalwahl Bayern 2020: Bürgermeisterkandidat für Taching

18 Fragen an Hans Steiner (CSU)

Will in Taching Bürgermeister werden: Hans Steiner (CSU).
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Will in Taching Bürgermeister werden: Hans Steiner (CSU).

Taching - Am 15. März 2020 finden in Bayern die Kommunalwahlen statt. Auch in Taching wird der Bürgermeister gewählt. Wir stellen Ihnen die Kandidaten vor. Dieses Mal: Hans Steiner (CSU).

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Die Antworten auf unseren Fragebogen:

1. Name

Hans Steiner


2. Partei

CSU 

3. Alter

54

4. Wohnort

Tengling, Gemeinde Taching, seit meiner Geburt, Hochfeld 1, 83373 Taching

5. Geburtsort

Waging

6. Familienstand

Verheiratet

7. Kinder

3

8.  Wie verlief Ihre bisherige politische Karriere?

Seit 1996 mit 1 Unterbrechung im Gemeinderat, Bürgermeisterkandidat 2020

9. Wer sind Ihre politischen Vorbilder? 

Ich habe meinen eigenen Bürgernahen Stil, bin Gesprächsbereit , Kompromiss und Kooperrationsfähig.

10. Was verbindet Sie mit Ihrer Kommune? Was ist das Besondere Ihrer Kommune?

Ich bin hier Aufgewachsen ,lebe mit meiner Familie hier bei uns ist es schön. Wir leben in einer Gegend wo andere Urlaub machen. Die Gemeinde hat mir in meinem bisherigen Leben viel gegeben, nun will ich der Gemeinde davon etwas zurückgeben

11. Warum sind Sie genau der Richtige?

Ich bin seit 24 Jahren in der Gemeinde Politisch aktiv, und habe ein sehr großes Hintergrundwissen ,was in der Vergangenheit war, Grundstücksverhältnise und natürliche Gegebenheiten. Ich bin in der Region sehr gut vernetzt, kenne Führungskräfte und Entscheidungsträger persönlich, was auch in der Vergangenheit von Vorteil war. Im Umgang und im Gespräch mit Behörden habe ich Erfahrung. Ich habe auch bisher in der Entwicklung unseres Landwirtschaftlichen Betriebes Weitblick Bewiesen, welchen ich auch auf die Führung der Gemeinde übertragen will. Unsere Familie ist auch in den Vereinen sehr aktiv, meine Söhne und ich sind bei der Feuerwehr, BBV, Stockschießen und Burschenverein. Bei uns wird seit Mehreren Jahren ein Faschingswagen hergerichtet. Auserdem ermöglichen wir dem Örtlichen Kindergarten,seit 2003 uns im Juni oder Juli zu Besuchen,was für die Kinder das jährliche Heileit ist. Auch unsere Grundstücke stellen wir alle Festlichkeiten der Gemeinde selbstverständlich zur Verfügung. Mein Ziel ist es in der Gemeinde als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen und auftretende Probleme Zeitnah zu lösen, was ich auch kürzlich Bewies, wie ich mir das in Zukunft vorstelle.

12. Was wurde in der vergangenen Amtszeit verpasst? Was wollen Sie besser machen?

Die Gemeinde wurde in den vergangenen Jahren solide Geführt und steht allgemein Finanziell und Wirtschaftlich sehr gut da. Dies will ich auch so weitermachen.

13. Was ist für Sie die größte Herausforderung Ihrer Kommune? Wie stehen Sie dazu und was gedenken Sie zu tun?

Die größte Herausforderung für die Zukunft wird es sein, ausreichend Räumlichkeiten für Kinderkrippe, Kindergarten und Schule zur Verfügung zu stellen Die beengten Platzverhältnisse der Feuerwehren müßen gelöst werden. Neu und Umbauten sind zu planen und zu Verwirklichen.

14. Was sind – neben den größten Herausforderungen – Ihre drei wichtigsten Ziele in den kommenden sechs Jahre? Was wollen Sie für die Menschen in ihrer Kommune erreichen?

Verwirklichung des Gewerbegebietes Haus, Erhaltung der dörflichen Infrastruktur ,Dorfläden , Doktor ,Gaststätten. Straßenleichtausbau.

15. Bezahlbarer Wohnraum ist bei uns Mangelware. Wie sehen Sie die aktuelle Situation in Ihrer Kommune und was gedenken Sie hier zu tun?

Persönliche Unterstützung um- und Ausbauwilliger Bürger bei Planung und Behördengängen, Innenraumverdichtung, und Behutsame Ausweisung neuer Baugebiete im Rahmen des Möglichen.

16. Der Klimaschutz ist im Moment in aller Munde. Wie wichtig ist Ihnen dieses Thema und was gedenken Sie hier zu tun?

Die Umstellung aller Gemeindlichen Einrichtungen auf Klimaneutralität ist im Rahmen des Möglichen Anzustreben.

17. Volksbegehren „Rettet die Bienen“ und neue Düngeverordnung: Wie stehen Sie zu den Protesten der heimischen Landwirte und gedenken Sie in diesem Punkt zu handeln? Falls ja, wie?

Ich bin selber Landwirt und somit auch betroffen. Das Volksbegehren und die Düngeverordnung Schießen über das Ziel hinaus. Jeder Unterstützer sollte sich selbst an die Nase fassen und nicht Pauschal auf die Landwirtschaft zeigen. Den Landwirten liegt der Erhalt der Umwelt und des Grundwassers sehr am Hertzen. Hier gehört auch der Eintrag von maroden Kanalnetzen und der Restausstoß von Kläranlagen in Form von Nitrat und von Phosphat auf den Prüfstand. Auch der Schadstoffausstoß des Flugverkehrs gehört hier erwähnt. Unser Hof liegt in der Einflugschneise des Flughafens Salzburg. Der Schmutzbelag auf unsern Dächern und der PV Anlage sprechen Bände ,aber an allem sind die Landwirte Schuld, (sie haben kein Lobbi). Jeder Landwirt macht irgend etwas zum Schutz von Natur und Umwelt, aber in den Augen der Bürger ist es immer zu wenig.

18. Gibt es noch ein wichtiges Anliegen, das Sie Ihren Wählern gerne mit auf den Weg geben würden? Falls ja, welches?

Mein Ziel Ist es "Vorwärts Mit der Gemeinde im Rahmen des Möglichen."

Anmerkung der Redaktion: Die Antworten der Kandidatin/des Kandidaten wurden 1:1 von der Redaktion übernommen, inhaltlich nicht überarbeitet und müssen deswegen nicht die Meinung der Redaktion widerspiegeln.

Quelle: rosenheim24.de

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