'Kooperation Salzachtal'

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Die Bürgermeister beim Unterzeichnen (v.l.): Georg Reitinger (Fridolfing), Hans-Jörg Birner (Kirchanschöring), Ursula Haas (Taching am See) und Konrad Schupfner (Tittmoning).

Kirchanschöring - Im Sitzungssaal der Gemeinde Kirchanschöring haben vier Gemeinden die Vereinbarung für eine „Kooperation Salzachtal“ unterschrieben.

Konkret haben diese Aufgabe die Bürgermeister der Gemeinden Kirchanschöring, Fridolfing, Taching am See und der Stadt Tittmoning übernommen. Diese interkommunale Zusammenarbeit wurde gegründet, um am Aktionsprogramm „Regionale Daseinsvorsorge“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung teilnehmen zu können.

Nachdem die erste Bewerbungshürde im Frühjahr genommen wurde, fassten die Stadt- und Gemeinderäte die Beschlüsse zu dieser Kooperation. Gemeinsam mit Susanne Schlagbauer von der bbv-LandSiedlung GmbH wurden in den einzelnen Kommunen mit Hilfe von Arbeitsgruppen die Bereiche heraus gearbeitet, die für eine positive Entwicklung der Region in den nächsten zwanzig Jahren von Bedeutung sind. Wichtig war dabei auch abzuschätzen, welche dieser Bereiche mittelfristig Probleme bereiten könnten.

Sollte die Bewerbung der Kooperation Salzachtal erfolgreich sein, so werden ab Januar 2012 gemeinsam Strategien entwickelt, wie diesen drohenden Defiziten entgegengewirkt werden kann. Dabei können kleinteilige Lösungen für jede Gemeinde, bzw. Ortsteil einzeln entstehen. Es kann aber euch als Ergebnis lauten, dass die Lösung eines Problems eine Zusammenarbeit über die Gemeindegrenzen hinweg die besten Erfolgsaussichten mit sich bringt.

Die drei Bereiche Gesundheit/ärztliche Versorgung, Bildung/Ausbildung/Fachkräfte und Pflege/Betreuung wurden als Infrastrukturbereiche mit höchster Priorität im Bezug auf den zukünftigen Handlungsbedarf eingestuft. In weiteren Arbeitsgruppen sollen aber auch die Bereiche Siedlung/Wohnungen/Leerstände, Brand-/Katastrophenschutz, ÖPNV/Mobilität, Jugendliche/Kinder und Nahversorgung bearbeitet werden.

„Sollte der Antrag erfolgreich sein, so können sich die vier Kommunen für ihre rund 15.000 Einwohner eine Richtschnur erarbeiten, die den Gremien bei ihren zukünftigen Entscheidungen eine große Hilfe sein kann. Es ist wichtig in der nächsten Zeit die Weichen richtig zu stellen, um unsere Infrastruktur, gerade unter dem Aspekt des demografischen Wandels, auch langfristig auf dem hohen Niveau halten zu können. Dabei handelt es sich um eine gesellschaftliche Querschnittsaufgabe, in der alle Teile der Bevölkerung eingebunden sein müssen. Diese Herausforderung haben die Gremien aller vier Kommunen erkannt und sich zu gemeinsamen Handeln entschlossen“, führt Kirchanschörings Bürgermeister Hans-Jörg Birner aus, der für diesen Zukunftsprojekt der Region die Projektleitung übernommen hat.

Pressemitteilung Gemeinde Kirchanschöring

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