Schmidbauer bleibt CSU-Ortsvorsitzender

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Die neue gewählte Vorstandschaft des CSU-Ortsverbandes Laufen-Leobendorf: Markus Feil, Franz Blaschke, Bernhard Hager, Hans Feil, Alexander Schug, Lutz Feiler, Christian Schmidbauer, Bernhard Salomon, Sigmund Bohm mit Landrat Georg Grabner (v.l.).

Laufen - Bei der Jahreshauptversammlung der CSU wurde auf zwei ereignisreiche Jahre zurückgeblickt. Außerdem standen Neuwahlen auf der Tagesordnung.

 „Unser Bürgermeister Hans Feil ist der erfolgreichste Bürgermeister seit langer Zeit. Wir müssen alles dafür tun, dass er weiter im Amt bleibt. Egoismen müssen zurücktreten, jeder muss für das Ziel Bürgermeister-Wiederwahl und Stadtratsmehrheit kämpfen“ meinte Christian Schmidbauer kämpferisch und bat seine Mitglieder um Unterstützung für diese Ziele bei der nächsten Kommunalwahl. Auch Landrat Georg Grabner lobte die Arbeit des Laufener Stadtoberhauptes, der es nicht immer leicht habe, aber seinen Überzeugungen treu bleibe und dafür kämpfe.

Im Gasthaus Greimel am Marienplatz fand die Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbandes Laufen-Leobendorf statt. Auf der Tageordnung standen neben den Rechenschaftsberichten der Vorstandschaft Neuwahlen, geleitet von Landrat Grabner. Christian Schmidbauer wurde wieder zum Ratsvorsitzenden gewählt. Seine Stellvertreter sind Bürgermeister Hans Feil und Bernhard Salomon. Alexander Schug bleibt Schatzmeister., Bernhard Hager Schriftführer. Zu Beisitzern gewählt wurden Markus Feil, Franz Blaschke , Sigmund Bohm und Lutz Feiler. Die beiden Kassenprüfer Adolf Böswald und Hermann Mühlthaler Senior wurden in ihren Ämtern bestätigt. Als Laufener Delegierte in die Kreisvertreterversammlung wurden gewählt: Hans Feil, Christian Burr, Tobias Starnecker, Lutz Feiler, Christian Schmidbauer, Bernhard Salomon, Sigmund Bohm und Markus Feil. Ersatzdelegierte sind Adolf Böswald, Hans Surrer, Franz Blaschke, Bernhard Hager, Alexander Schug, Peter Starnecker, Klaus Ziplinsky und Walter Ziegler.

In seinem Rechenschaftsbericht ging Christian Schmidbauer auf die Aktivitäten der beiden letzten Jahre ein. Beginnend mit der Ortshauptversammlung im März 2011 gab es fast jeden Monat eine Veranstaltung auf Orts- oder Kreisebene, so zum Beispiel die "Halbzeitbilanz“ in Leobendorf im Mai 2011, den Bericht über Afghanistan im Juni 2011, einen Vortrag über das Thema „Wasserkraft“ im Oktober 2011 und „Wasserkraft und Geothermie“ im Februar 2012. Im März referierte Landrat Georg Grabner über aktuelle Fragen im Landkreis und im selben Monat fand eine Betriebsbesichtigung bei der Firma Hörl statt. Bei der Jahreshauptversammlung 2012 war MdL Roland Richter zu einem Referat geladen. Zwei Unterschriftenaktionen zum Thema Wasserkraft fanden im Juli 2012 statt. Eine Besichtigung des Feuerwehrhauses im September. Im Oktober war die Bevölkerung eingeladen zu „Jetzt red. i“ mit Bürgermeister Feil in Leobendorf. Zu diesen Veranstaltungen kamen Treffen auf regionaler und überregionaler Ebene, sowie Vorstandssitzungen. „Langeweile ist bei uns ein Fremdwort“. meinte Schmidbauer rückblickend. Er appellierte an die Mitglieder, sich aktiv einzusetzen für die kommenden Wahlen. Dies gelte für alle Ebenen: Landtags-, Bundestags- und Kommunalwahl, jeder Einzelne sei gefordert. „Wir müssen jetzt schon anfangen, deshalb meine Bitte: Kämpfen Sie draußen vor dieser Tür, auf der Straße, bei den Menschen, gemeinsam mit uns um die Wählerstimmen und für die gemeinsamen Ziele!“

Schatzmeister Alexander Schug gab seinen Rechenschaftsbericht ab. Seine Unterlagen hatten Adolf Böswald und Hermann Mühlthaler Senior geprüft und keinerlei Beanstandungen. Die beantragte Entlastung erfolgte einstimmig.

Eine ansehnliche Bilanz legte Bürgermeister Hans Feil vor: „Nach 70 Jahren Beschluss zur Ortsumfahrung ist die Linienfindung abgeschlossen. Derzeit liegt der Vorentwurf vor. Ich habe Verständnis, dass es manchem von uns schwer gefallen ist, den Plan zu befürworten. Mancher ist persönlich betroffen, hatte Bedenken. Aber das ist immer so, und letztendlich muss eine Entscheidung getroffen werden.“ Erfreut zeigte sich Feil, dass nach jahrelangen Forderungen die Straße 2103 saniert und der Geh- und Radweg fortgesetzt werden konnte. Zum Thema Jugend-Familie-Senioren zählte Feil auf, dass das WC im Rathaus und der Zugang behindertengerecht umgestaltet wurden. Die Kinderkrippe wurde fertig gestellt und dieses Jahr beginnt der Bau des neuen Kindergartens und Hortes.

Die gewerblichen Grundstückspreise konnten gesenkt werden, die Firma Hörl-Rosenberger baut am Gewerbegebiet an der B 20, ein kleineres Gebiet wird derzeit erweitert. „Ich möchte noch mal daran erinnern, dass der Laufener Schlachthof kurz vor der Schließung stand. Er konnte saniert und EU-zertifiziert werden.“ Das Besucherlenkungskonzept Haarmoos wurde umgesetzt, der Stadtpark saniert, Laufen mit dem Sigel „gentechnikfrei“ ausgezeichnet. Außerdem wurde die Straßenbeleuchtung auf Gelblicht und dimmbare Leuchten umgerüstet.

Langfristig gesichert werden konnten die Salzachfestspiele, die auf der Kippe gestanden hatten und dieses Jahr bekommt Laufen ein zeitgemäßes Archiv. Ebenso erfreulich: „Wir haben bei all dem auch noch die Verschuldung der Stadt auf knapp Null zurückgefahren“. Der Bürgermeister lobte : „Das Wichtigste, die Grundlage dafür, dass viele Maßnahmen eine Mehrheit gefunden haben, das Entscheidende, ist der Mentalitätswandel in unserer Stadt bis hinein in den Stadtrat . Wir haben eine Aufbruchsstimmung ,wir haben den Blinker gesetzt, wir befinden und auf der Überholspur!“ Feil bedankte sich bei allen, die diesen Kurs in den letzten fünf Jahren unterstützt hatten, beim Ortsvorsitzenden Christian Schmidbauer und beim Fraktionsvorsitzenden Klaus Kalb sowie den vielen Bürgerinnen und Bürgern.

Während die Wahlhelfer die Stimmen auszählten, informierte Landrat Georg Grabner über Aktuelles. Er sprach sich ebenso wie Besucher gegen eine Globalisierung des Wassers aus. Dieses Ansinnen aus der EU dürfe nicht greifen. Wofür sich Grabner aber aussprach war die Nutzung der Wasserkraft in unserer Gegend. Diese regionale Ressource sollte unbedingt genutzt werden. Wer vom Atomstrom wegkommen wolle, müsse alle anderen Möglichkeiten nutzen. Neben Solar- und Windenergie sei dies eben auch die Wasserkraft. Und weil Strom, den man gar nicht verbraucht, der günstigste ist, werden landkreiseigene Gebäude sukzessiv energetisch saniert. Grabner sprach die Investitionen in die Gymnasien an (Rottmayrgymnasium Laufen, Karlsgymnasium Bad Reichenhall) und Mittelschule Freilassing an. Erfreut zeigte er sich über die vorbildliche Zusammenarbeit mit Firmen beim Trägerverein für das Forschungszentrum Berchtesgaden. „Das hat Vorbildcharakter. Unser Ziel ist es, den jungen Menschen zu ermöglichen hier die bestmöglichste Ausbildung zu erhalten. Wir brauchen sie für unsere Zukunft“ Dies gelte auch für die vielen Vereine, deren Arbeit gar nicht hoch genug einzuschätzen sei. „Was hier geleistet wírd, ist einfach unbezahlbar und ich bitte alle Kommunalpolitiker, dies auch künftig zu unterstützen!“ Mit Dank an alle Engagierten insbesondere auch an die Behindertenbeauftragte des Berchtesgadener Landes schloss Landrat Grabner seine Ausführungen.

Pressemitteilung CSU-Ortsverband Laufen-Leobendorf

Quelle: BGland24.de

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